Dienstag, 23. September 2014

Grundrezept: Hefeteig für Pizza oder Flammkuchen

Pizza mit knusprigem Boden, belegt mit Thunfisch.
Selbstgemachte Pizza gibt es bei uns viel zu selten. Dafür gibt es zwei Gründe: Pizza gibt es meistens, wenn wir unseren Wochenplan aus unvorhersehbaren Gründen umwerfen müssen, erst spät nach Hause kommen und keine Lust haben, fremdzuessen.

An solchen Tagen schaffen wir es dann gerade noch zu einem Supermarkt, um TK-Pizza zu kaufen.

Solche Tage gibt es seltener als früher, aber es gibt sie immer noch.

Pizza mit Rauke und Mozzarella.
Der zweite Grund: Anders als ein Quark-Öl-Teig braucht ein Pizzaboden aus Hefeteig Zeit zum Gehen - gerne auch viel Zeit, und die habe ich unter der Woche selten.

Inzwischen mache ich allerdings immer öfter am Wochenende Pizzateig, lasse ihn ein wenig im Badezimmer gehen, knete ihn nochmal durch und lagere ihn dann im Kühlschrank, bis er im Laufe der Woche verbacken wird.

Aber Achtung: Im Kühlschrank geht der Teig weiter! Es empfiehlt sich, ihn in einer ausreichend großen Schüssel aufzubewahren, sonst hast Du ihn im ganzen Kühlschrank ...

Fluchtversuch des Pizzateigs im Kühlschrank. 
Die Rezeptmenge reicht für zwei Backbleche, wenn Du den Pizzaboden eher dünn magst oder Flammkuchen machst, und für ein Blech, wenn Du den Boden lieber dicker magst.

Pizza mit Salami und Käse.
Grundrezept: Hefeteig für Pizza oder Flammkuchen 

Zutaten für 1 bis 2 Backbleche:

500 g Mehl (plus ggf. etwas Mehl zum Ausrollen)
1 TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 21 g)
250 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Pizza, gerecht belegt: In der Mitte Rauke und
Mozzarella für mich, drumherum Thunfisch und
Salami mit Käse für den Gatten.
Mehl und Salz in eine große Rührschüssel geben, vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken.

Hefe in Wasser bröckeln, Zucker dazugeben und alles unter Rühren auflösen. Das Hefewasser ca. 5 Min. ruhen lassen, dann in die Mehlmulde gießen und abgedeckt ca. 25 Min. ruhen lassen.

Der so entstandene Vorteig hat nun Bläschen geworfen und ist bereit zum Weiterverarbeiten.

Olivenöl auf das Mehl geben und alles mit den Knethaken oder den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.

Backofen samt Backblech auf 250°C (Umluft) vorheizen.

Pizza ist fertig!
Teig zur Kugel formen, mit Mehl bestäubt in eine Schüssel legen, abdecken und ca. 45 Minuten ruhen lassen.

Teigkugel erneut kräftig kneten, damit alle Luft herausgedrückt wird. Jetzt den Teig (evtl. mit etwas Mehl) auf Backpapier ausrollen und nach Wunsch belegen (so eine Pizza ist prima für die Verwertung von so ziemlich allem, was sich im Gemüsefach tummelt und weg muss).

Ist die Backofen-Temperatur erreicht, das Backblech herausnehmen und den belegten Pizzaboden mit dem Backpapier darauf legen. Blech wieder in den Ofen schieben und Temperatur auf 200°C (Umluft) drosseln.

Pizza ca. 15 Minuten backen. herausnehmen, in Stücke schneiden und servieren.

Quelle: Schätze aus meiner Küche

2 Kommentare:

  1. Ich friere ja Pizzateig immer portionsweise in Frischhaltefolie eingeschlagen ein bevor er so endgültig gegangen ist. Da ich ja auch meist am Samstagabend Pizza essen, nehm ich ein Kügelchen mittags aus dem TK und lass ihn bei Zimmertemperatur auftauen und abends ist er dann schön aufgegangen und die Pizza-Orgie kann starten *g*

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    1. Nachdem unser Tiefkühler wieder leer ist, steht dem portionsweisen Einfrieren nichts mehr im Wege ;o)

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