Dienstag, 23. Mai 2017

Überbackene Pfannkuchen mit grünem Spargel

Grünen Spargel esse ich inzwischen viel lieber als weißen, denn ich finde, er schmeckt intensiver und lässt sich vielfältiger verarbeiten. Bei bestimmten Gerichten käme ich gar nicht auf die Idee, sie mit weißem Spargel zu kombinieren, denn sein feiner Geschmack würde total untergehen. Dieses ist so ein Gericht.

Grüner Spargel guckt vorwitzig aus einem Pfannkuchen.
Da ich eine faule Hausfrau bin, sparte ich mir die Pfannkuchenbraterei und machte einfach ein Blech Ofenpfannkuchen. Davon bleiben ein paar Stücke übrig - mit Zimt-Zucker oder Apfelmus habe ich dann gleich auch noch einen feinen Nachtisch. Wie gesagt: Ich bin eine faule Hausfrau.

Spargel im Pfannkuchen unter ordentlich Béchamel.
Überbackene Pfannkuchen mit grünem Spargel

Für die Ofenpfannkuchen:

600 ml Milch
250 g Mehl
3 Eier (oder mehr - umso mehr Eier, desto fluffiger werden die Pfannkuchen)
1 Prise Salz
1 EL sehr weiche oder geschmolzene Butter

Für die Bechamelsauce:

1 kleine Zwiebel
4 Nelken
600 ml Milch
½ TL schwarze Pfefferkörner, leicht angestoßen
3 Lorbeerblätter, gerne frisch
50 g Butter
35 g Mehl
150 g Crème fraîche
30 g Parmesan, gerieben
Frisch geriebene Muskatnuss
Salz
Pfeffer

Für die Füllung:

1 kg grüner Spargel (möglichst gleich dicke Stangen)
8 große, dünne Scheiben Kochschinken, nach Geschmack auch mehr

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Ofenpfannkuchen zu einem glatten Teig verrühren. Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Ggf. einen Teigschaber zur Hilfe nehmen,  damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Backblech in den Ofen schieben und bei 180°C (Umluft) ca. 30 Minuten backen. Den Pfannkuchen abkühlen lassen und in Streifen schneiden.

Während der Pfannkuchen gart, die Béchamel zubereiten. Dafür die Zwiebel pellen und fein würfeln. Jetzt kannst Du auf zwei Wegen weitermachen: Entweder bringst Du die Milch mit Zwiebelwürfeln und den Gewürzen zum Kochen, lässt das Ganze 30 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte stehen, gießt es durch ein Sieb, kochst die Milch wieder auf, bringst dann in einem zweiten Topf Butter zum Schmelzen, rührst das Mehl ein, löscht mit der Gewürzmilch ab und lässt alles noch ein bisschen köcheln, oder Du schmilzt die Butter, dünstest die Zwiebel mit den Gewürzen glasig, rührst das Mehl ein, gibst die Milch dazu, lässt alles unter gelegentlichem Umrühren bummelig 30 Minuten köcheln, schmeckst alles mit Salz, Pfeffer und Muskat ab und passierst die Mischung durch ein Sieb. Erwähnte ich schon, dass ich eine faule Hausfrau bin? Dreimal darfst Du also raten, für welchen Weg ich mich entschied.

Die Béchamel leicht abkühlen, Parmesan und Crème fraîche einrühren.

Während die Béchamel abkühlt, den Spargel vorbereiten. Dafür das untere Drittel des Spargel schälen und die holzigen Enden abbrechen. Den Spargel in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten kochen und dann blanchieren.

Auf jeden Streifen Pfannkuchen eine Scheibe Kochschinken legen, dann 4 - 5 Spargelstangen in den Pfannkuchen rollen und die Rollen dicht nebeneinander in eine Auflaufform legen. Die Spargelspitzen mit etwas Alufolie abdecken, damit sie nicht verbrennen.

Die Auflaufform in den Ofen geben und bei 170°C (Umluft) ca. 15 Minuten backen, bis die Pfannkuchen goldbraun und leicht knusprig sind. Die Form aus dem Ofen nehmen und die Béchamel über die Pfannkuchen geben. Unter den Grill geben und solange garen, bis die Sauce leichte Blasen wirft und goldbraun ist.

Quelle: Delicious May 2015

Donnerstag, 11. Mai 2017

Kochen ohne Tüte: Spinat-Schafskäse-Lasagne

Dadurch, dass wir momentan nicht so einfach an gutes Fleisch und gutes Brot kommen, weil ich nicht mal eben in der Mittagspause zu Schlachter oder Bäcker kann, ist unser Tiefkühler immer gut mit beidem bestückt. Für andere Vorräte ist kaum Platz, zumal wir es vermeiden, den zweiten Tiefkühler im Keller anzuschmeißen. Der zieht derartig viel Strom, dass die Leitungen schnell überlastet sind, wenn der Gatte es in der Werkstatt, die am gleichen Stromkreis hängt, wagt, irgendein elektrisches Gerät anzuwerfen ...

Spinat-Schafskäse-Lasagne.
So kam dann der Spinat, der von den Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen noch übrig war, flugs in diese Lasagne. Die Brühe für die gestreckte Béchamel nahm ich vom Garen der Hühnerfilets für diesen Salat. Alternativ hätte ich die Brühe einwecken oder einfrieren können, aber für beides fehlten Gläser, Platz im Tiefkühler und Kraft. Okay, strenggenommen ist die Lasagne damit bei uns nicht vegetarisch gewesen, aber Du musst beim Nachkochen ja nicht vorher ein Huhn garen.

Spinat-Schafskäse-Lasagne.
Auch für dieses Rezept bleibt eine fixe Tüte im Regal liegen, nämlich die für ein Brokkoli-Gratin. Damit verzichte ich auf einen Großteil dieser Zutaten:
Palmfett, Stärke, Weizenmehl, Jodsalz, Milchzucker, 5 % Zwiebeln, Molkenerzeugnis, Hefeextrakt, Milcheiweiß, Gewürze (Knoblauch, Pfeffer, Kurkuma), Sonnenblumenöl, Aromen (mit Milch) sowie Spuren von Sellerie, Eiern, Senf und SOJA.
Bis auf die fehlende Tüte unterscheidet sich die Zubereitung nicht wesentlich vom Fix-Rezept. Wenn Du magst, kannst Du noch geröstete Pinienkerne in den Spinat und Semmelbrösel in die letzte Schafskäseschicht geben.

Spinat-Schafskäse-Lasagne

Zutaten für 6 - 8 Portionen:

 Für das Gemüse:
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Olivenöl
600 g Blattspinat (TK, aufgetaut)
3 EL Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat

Für die Béchamel-Sauce:
50 g Butter
50 g Mehl
500 ml Milch
500 ml (Gemüse-)Brühe
Salz
Pfeffer
Muskat

Außerdem:
600 g Schafskäse
8 Lasagneplatten (ohne Vorgaren), je nach Größe der Form auch mehr oder weniger

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl erhitzen, Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Spinat und Wasser hinzufügen und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Umrühren garen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für die Béchamel die Butter zerlassen, dann das Mehl einrühren. Mit Milch und (Gemüse-)Brühe ablöschen, dabei kräftig rühren, damit sich möglichst keine Klümpchen bilden. Die Sauce zum Kochen bringen, dann bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Sauce in eine Auflaufform geben, dann darauf eine Schicht Lasagneplatten, etwas Spinat und etwas zerbröselten Schafskäse darauf geben und mit Sauce bedecken. Solange wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, dabei von Sauce und Schafskäse etwas zurückbehalten.

Den restlichen Schafskäse in die restliche Sauce geben und oben auf die Lasagne geben. Die Form in den Backofen schieben und bei 180°C (Umluft) etwa 35 Minuten backen lassen, dabei gelegentlich mal nachschauen, dass die oberste Schicht nicht zu braun wird (ggf. mit etwas Alufolie abdecken).

Dienstag, 9. Mai 2017

Kochen ohne Tüte: Holländische Sauce - Sauce hollandaise

Für den Gatten ist sie ein Muss zu Spargel. Für mich war sie lange Zeit der einzige Grund, überhaupt Spargel zu essen: Holländische Sauce oder Sauce hollandaise. Eigentlich aß ich nicht den Spargel, sondern Sauce mit Kartoffeln und Schinken. Den Spargel mogelte ich in homöopathischen Dosen unter.

Selbstgemachte Hollandaise gibt es bei uns selten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Mutter sie jemals selbst machte. Beim Gatten ist es ähnlich. Dementsprechend vertraut ist uns der Geschmack; ein Umstand, mit dem auch mancher Gastronom kämpft: Selbstgemachte Hollandaise wird oft von den Gästen nicht so goutiert wie gekaufte.

Hollandaise aus der Packung hat einen Vorteil: Durch die Verdickungsmittel, die ihr beigegeben wurden, um sie haltbar zu machen (und teure Zutaten zu sparen), kann sie sich nicht trennen. Das ist ausgesprochen praktisch, wenn Du einen Auflauf mit Hollandaise machen willst. Das ist aber auch der einzige Grund, Hollandaise im Tetrapak zu kaufen.

Inzwischen esse ich kaum noch Hollandaise, weil ich den Spargel lieber pur oder mit etwas geschmolzener Butter mag. Der Gatte isst immer noch am Liebsten die Hollandaise aus dem Tetrapak.

Spargel mit Holländischer Sauce und Schinken.
Möchte ich aber Hollandaise essen, mache ich sie selbst, denn die gekaufte schmeckt mir nicht mehr.

Durch die selbstgemachte verzichtet ich auf diese Mixturen
Stärke, Palmöl, Maltodextrin, Eigelbpulver, jodiertes Speisesalz, Milchzucker, Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Zucker, Milcheiweiß, Weizenmehl, Kochsalzersatz (aus natürlichen Kaliummineralien), Speisesalz, Zitronensaftpulver, Weißweinextrakt, Curcuma, Aroma, Spuren von Sellerie und Senf
oder
Maltodextrin, modifizierte Stärke, Palmfett, Magermilchpulver, 11,8% Eigelb, Jodsalz, Molkenerzeugnis, Weizenmehl, Zucker, Milchzucker, Milcheiweiß, Aromen, Säuerungsmittel Citronensäure, Johannisbrotkernmehl, Spuren von Sellerie, Senf und Soja.
Keine Angst vor dem Rühren der Sauce, das schaffst Du! Schließlich wird auch das Tütenprodukt mit einem Schneebesen in Wasser gerührt, muss die Hollandaise aus dem Tetrapak umgerührt werden. So viel komplizierter ist die Herstellung einer echten Hollandaise auch nicht.

Holländische Sauce - Sauce hollandaise

Zutaten für 4 Portionen
120 g Butter
3 Eigelb
1 EL Wasser
3 EL Weißwein
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:

Butter zerlassen und lauwarm abkühlen lassen.

Derweil Wasser in einem Topf erhitzen - auf den Topf kommt später die Metallschüssel, denn die Hollandaise wird über Wasserdampf aufgeschlagen (alternativ kannst Du sie auch im Wasserbad aufschlagen).

Während das Wasser erhitzt wird, Eigelb und 1 EL Wasser in einer Metallschüssel kräftig mit den Quirlen des Handrührers oder einem Schneebesen aufschlagen. Den Weißwein unter Rühren zugeben.

Die Schüssel auf den Topf mit dem dampfenden Wasser setzen. Die Masse so lange weiterschlagen, bis eine cremige Sauce entsteht. Vom Topf nehmen. Butter vorsichtig erst tropfenweise, dann mit dünnem Strahl unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Spargel schälen

"Was gab's zu essen?", frug ich einst den Gatten bei seiner Rückkehr vom wöchentlichen Abendessen bei seiner Mutter. "Spargel." "Lecker." "Ging so. Der war holzig und hatte teilweise noch Schale. Wieso ist dein Spargel nie holzig?!"

Erstmal alles bereit legen.
Die Antwort ist einfach: Ich breche die Enden ab. Oft heißt es, es reiche, die Stangen unten einen halben bis zwei Zentimeter abzuschneiden, aber manchmal reicht das nicht, und dann schmeckt der Spargel holzig-bitter. Um sicher zu gehen, dass ich alles Holzige erwischte, breche ich. Nebeneffekt: Ich sehe auch gleich, ob der Spargel richtig geschält ist, denn ist er es nicht, bleibt das abgebrochene Stück an der Schale hängen.

Noch besser lässt sich Spargel schälen, wenn die Spargelspitze in der Handfläche liegt.  
Zum Spargelschälen brauchst Du

  1. ein scharfes Messer oder einen Sparschäler. Wir haben einiges ausprobiert, bis wir den Sparschäler fanden, der für uns am Besten ist, und ich bin froh, dass wir dann gleich einen zweiten kauften, denn inzwischen gibt es dieses Modell von Fiskars nicht mehr;
  2. alte Zeitung oder eine andere Unterlage, um die Schalen zu entsorgen (wenn Du die Schalen nicht mitkochst);
  3. ein Handtuch, das Du auf den Unterarm legst, denn Spargelstangen geben sehr viel Wasser ab. 

Jetzt schälst Du einfach in einem Rutsch von der Spitze bis zum Ende den Spargel. Dann brichst Du das untere Ende ab. Bleibt es an der Schale hängen, weißt Du gleich, wo Du noch mal nachschälen musst.

Gut zwei Zentimeter sind holzig und von der Spargelstange abgebrochen. Außerdem darf ich noch ein Stückchen nachschälen.
Da es bei uns normalerweise Spargel in Auflaufform, Tischdampfgarer, Folie oder Bratschlauch gegart gibt, brauche ich die Schalen nicht für die Zubereitung und entsorge sie. Ansonsten könnte ich aus dem Spargelkochwasser und den Spargelschalen eine Suppe kochen. Ich könnte die Schalen auch einfrieren, um später eine Suppe daraus zu kochen, aber meistens ist dafür kein Platz.

Bei grünem Spargel schäle ich maximal das untere Drittel und breche dann auch wieder das Ende ab.

Dienstag, 2. Mai 2017

Tiroler Kartoffelsalat mit Radieschen

Jüngst befand der Gatte, ihm sei nach einem Kartoffelsalat ohne Mayo. Soll sein. In diese kommen auch noch knackige Radieschen, so dass er schön frühlingsfrisch daher kommt.

Wenn Du diesen Salat auf ein Büfett stellst, solltest Du die Zwiebeln kurz anschwitzen, damit sie nicht gären und den Salatgeschmack beeinträchtigen. Ohne frische Zwiebeln zubereitet, lässt sich der Salat auch prima ein, zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Richtig gut durchgezogen schmeckt er gleich noch besser. Dann einfach kurz vor dem Servieren ein paar frisch gehackte Zwiebelwürfel unterheben.

Südtiroler Kartoffelsalat auf Grillwurst.
Ich habe dieses Gericht als Tiroler oder Südtiroler Kartoffelsalat kennengelernt. Ähnliche Rezepte finden sich aber auch in anderen Regionen.

Tiroler Kartoffelsalat mit Radieschen

Zutaten für 4 Portionen:

800 g Kartoffeln, festkochend
1 Zwiebel
1 Bund Radieschen
400 ml Fleischbrühe
3 EL Essig
6 EL Öl
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
ggf. glatte Petersilie oder Radieschengrün, beides fein gehackt

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen (alternativ lassen sich Pellkartoffeln vom Vortag nehmen), pellen und in Scheiben schneiden.

Zwiebel pellen und fein würfeln, ggf. anschwitzen. Radieschen waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Beides zu den Kartoffeln geben.

Fleischbrühe mit Essig. Öl und Senf zu einem sämigen Dressing verrühren. Über die Kartoffeln geben und gut vermischen. Den Kartoffelsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. Petersilie oder Radieschengrün unterheben und servieren.

Der Salat schmeckt kalt und lauwarm.

Freitag, 28. April 2017

Das Sieben Sachen Sonntag KW 16/17-Rezept: Milchreis aus dem Ofen

Als ich in diesem Jahr den Rhabarberkompott machte, dachte ich mir, der Milchreis, den ich dazu essen wollte, müsse sich doch auch im Backofen zubereiten lassen. Das klappt problemlos, lässt den Herd frei und kann eigentlich nicht anbrennen (okay, grundverpeilte Frettchen wie ich schaffen auch das).

Im Ofen gegarter Milchreis mit Rhabarberkompott.
Milchreis aus dem Backofen

Zutaten für 2 Portionen:

125 g Milchreis
500 ml Milch
1 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
Schale einer halben Zitronen

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Auflaufform, umrühren und die Auflaufform abdecken (entweder mit einem Deckel oder mit Alufolie).

Bei 180°C (Umluft) etwa 1 Stunde garen lassen. Nach Nach etwa 30 Minuten umrühren und ggf. noch etwas Milch dazu geben (und wenn Du die Ofentür eh schon auf hast, kannst Du jetzt auch gleich den Rhabarberkompott in den Ofen schieben).

Nach einer guten Stunde sollte der Reis gar sein. Umrühren, ggf. noch etwas Milch dazu geben, wenn der Reis nicht schlotzig genug ist, und mit Rhabarberkompott oder was auch immer Du magst, servieren.

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Dienstag, 18. April 2017

Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie

Auch wenn schon Frühling ist, lassen die heimischen Früchte doch noch auf sich warten. Da kommt mir so'n Ananas-Smoothie gerade recht.

Ich habe mich bei diesem Rezept für Dosen-Ananas entschieden. Frische vertrage ich nicht so gut. Außerdem wird sie in Verbindung mit Milchprodukten schnell bitter. Bei Dosen-Ananas kann das nicht passieren, denn das Enzym, das die Bitterstoffe erzeugt, wurde durch's Einkochen quasi erledigt.

Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie.
Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie

Zutaten für 1 Liter:

1 Dose Ananasstücke im eigenen Saft (432 g / Abtropfgewicht 206 g)
6 Blätter Minze (nach Geschmack auf mehr)
500 ml Buttermilch
2 EL Agavendicksaft

Zubereitung:

Ananasstücke mit Saft in einen Blender oder Mixbecher geben. Minzblätter und Buttermilch dazu geben und alles pürieren. Mit Agavendicksaft abschmecken und bis zum Servieren kaltstellen.

Quelle: Eat Smarter

Donnerstag, 13. April 2017

Das 2. Sieben Sachen Sonntag KW 14/17-Rezept: Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce

Bis zum Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei war der Gatte der Ansicht, ein Salat müsse zwingend aus Eisbergsalat, Gurke und Tomate bestehen. Aktuell hat sich sein Geschmack gerade geändert, guckt er immer öfter auf die Rezepte auf meinem Schreibtisch und befindet: "Das sieht lecker aus. Das will ich auch." Inzwischen heißt es auch immer öfter: "Das war lecker. Das kannst du wieder machen." Das trifft auch für diesen Salat zu.

Schmeckt nicht nur aus dem Glas, sondern auch vom Teller: Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce. 
Im Original wird dieser Salat mit Quinoa und Koriander gemacht. Quinoa war im Laden vom Wocheneinkauf aus. Koriander auch. Koriander ist außerdem auch nicht gattenkompatibel, und eigentlich wollte ich schon lange mal die unzähligen Getreidesorten, die im Vorrat leben, verarbeiten. Also gab's Dinkel als Getreide und glatte Petersilie anstelle von Koriander. Meine Empfehlung: Nimm Koriander, wenn Du ihn bekommst. Die Sauce schmeckt dadurch viel würziger.

Apropos Sauce: Im Original ist es ein Avocado-Dip. Das wäre mir aber 'n büschen zu drüch gewesen. deswegen streckte ich den Dip mit Gemüsebrühe zu einer geschmeidigen Sauce.

Schlussendlich: Anstatt Hühnchenfilet zu kaufen, kannst Du auch ein Suppenhuhn oder nur die Keulen garen oder die Reste eines Brathuhns in den Salat geben. So'n Tier besteht ja nicht nur aus Filet. Da ich gelegentlich eine faule Köchin bin und gerade weder Brathuhn, Kraft, Weckgläser oder Platz im Tiefkühler hatte, verzichtete ich auf das Garen eines Huhns.

Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

2 große Hühnchenfilets
ca. 1,5 L Gemüsebrühe
300g Quinoa oder ein anderes Getreide
250g Cocktailtomaten
1 Salatgurke
2 Avocados
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Koriander (alternativ glatte Petersilie)
1 EL Olivenöl
1 Zitrone, der Saft davon
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Von der Gemüsebrühe 600 ml abnehmen und darin Quinoa oder ein anderes Getreide kochen. Die restliche Gemüsebrühe zum Kochen bringen und darin die Hühnchenfilets garen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und etwas Brühe für den Avocado-Dip aufbewahren (die restliche Brühe kann anderweitig verwendet werden). Das Fleisch in kleine Stücke zerteilen.

Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, die Gurke waschen, in kleine Stücke schneiden und mit den Tomaten vermischen.

Für das Dressing die Avocado aushöhlen und in einen Mixbecher geben. Olivenöl, Kräuter und Zitronensaft hinzugeben und pürieren. So viel Gemüsebrühe zum Püree geben, dass eine geschmeidige, sämige Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Glas anrichten: Erst Getreide, dann das Gemüse, darauf das Fleisch und zum Schluss die Sauce.

Quelle / Affiliate link: Die Zeit und

Mittwoch, 12. April 2017

Das 1. Sieben Sachen Sonntag KW 14/17-Rezept: Bananen-Pfannekuchen

Letzten Sonntag machte ich mir spontan Bananen-Pfannekuchen. Ich hatte keine Lust, die Mengenangaben in Gramm umzurechnen, deswegen nahm ich einfach einen handelsüblichen 200 ml-Becher. Falls Du umrechnen möchtest, findest Du beispielsweise hier eine Umrechnungstabelle.

Bananen-Pfannekuchen mit Ahornsirup.
Bananen-Pfannekuchen

Zutaten für 2 - 4 Portionen:

1,5 Becher Mehl
2 EL brauner Zucker
2,5 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 kleine, überreife Bananen, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Becher Milch
2 Eier
1/2 TL Vanille-Extrakt
3 EL geschmolzene Butter
Öl

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Öl die Schüssel einer Küchenmaschine geben und zu einem Teig verarbeiten.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pfannekuchen darin ausbacken. Die ausgebackenen auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren bei 50°C im Backofen warmhalten.

Dazu schmeckt Ahornsirup.

Quelle: Once upon a Chef

Dienstag, 11. April 2017

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei

Dadurch, dass mein Büro zurzeit am Rande der City Süd ist, bin ich zum richtigen Selbstversorger geworden. Als ich noch in einem großen Einkaufszentrum arbeitete, war's nicht so tragisch, wenn ich mittags mal nichts dabei hatte, denn es gab ausreichend Einkaufsmöglichkeiten. In der Kantine war ich nur ein oder zwei Mal. Ich esse mittags nicht warm, deswegen ist die Kantine uninteressant.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und ohne Ei sowie Dressing im Schraubdeckelglas.
Zwar zeigte sich inzwischen, dass die Versorgungslage am Rande der City Süd weniger dramatisch ist als anfangs gedacht (die Kantine bietet auch Brötchen und Salate an, gelegentlich kann ich eine längere Mittagspause machen und zu einem Foodtruck in der Nähe gehen, und falls alles schon dicht ist, gibt es nebenan eine Tankstelle), aber die Selbstversorgung ist einfach auch günstig.

Meistens mache ich diese Mittagspausensalate für mich alleine. Inzwischen aber schließt sich gelegentlich der Gatte an. Bei ihm ist die Mittagspauseversorgung um vieles prekärer als bei mir, denn es gibt noch nicht mal eine Tankstelle in der Nähe. Da er aber mittags warm isst, nimmt er sich normalerweise eine Portion vom Abendessen des Vortags mit.

Dieser Salat war gattenkompatibel. Einzig beim Dressing kommen wir nicht auf einen Nenner: Er mag seines essigsauer. Ich bevorzuge Orangen- oder Zitronensaft. Aber so'n Dressing ist ja schnell gemacht.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und noch immer ohne Ei.
Falls Du Dich nach Ostern fragst, wohin mit den hartgekochten Eiern: Hierfür brauchst Du vier Stück. Wird der Salat nicht sofort gegessen, wird das Ei erst unmittelbar zur Mittagspause gepellt und über den Salat gegeben. Lässt Du das Ei hingegen weg, schmeckt der Salat auch und ist vegan.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei

Zutaten für 4 Portionen:

150 g Quinoa
300 ml Gemüsebrühe
4 hartgekochte Eier
255 g Kidneybohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
1 Stange Porree
4 Tomaten
2 EL frisch gehackte glatte Petersilie
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Orangen- oder Zitronensaft nach Geschmack

Zubereitung:

Quinoa waschen, bis das Wasser klar ist. Die Brühe aufkochen lassen, Quinoa zugeben und zugedeckt bei milder Hitze ca. 15 Minuten gar köcheln. Vom Feuer nehmen, durch ein Sieb abgießen und auskühlen lassen.


Die Eier pellen und hacken. Die Bohnen über einem Sieb abbrausen und gut abtropfen lassen. Den Porree putzen, , in schmale Ringe schneiden und waschen. Die waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Porree darin anschwitzen. Die Bohnen untermischen, salzen und pfeffern und vom Herd ziehen. Mit den Tomaten, Kräutern und Ei unter den Quinoa mischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch etwas Öl untermischen und in Schälchen angerichtet servieren.

Quelle: Eat smarter

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Montag, 10. April 2017

Kaffee und Kuchen im Dör'n Schapp in Vorwerk

Als Mudderns im Januar / Februar zur Reha war, besuchte ich sie jedes Wochenende, damit ihr die Decke nicht auf den Kopf fiel. Sie war ja hartnäckig der Meinung, sie dürfe die Klinik nicht verlassen, weil ihr keiner die Genehmigung dazu gab.

Tischdeko.
Blick in den Gastraum.
Eines Sonnabends kam der Gatte mit, und wir brauchten eine Alternative zur Konditorei Müller, denn die hat nachmittags geschlossen. So kamen wir ins Restaurant Dör'n Schapp, wo's sonnabends, sonn- und feiertags Kaffee und Kuchen gibt.

Die immer vorrätige Haustorte: Mohn-Marzipan-Pfirsich.
Eierlikörtorte.
Ein Schapp ist ein Schrank, und genau durch einen solchen betritt man das Lokal, das sich in einem ehemaligen Stallgebäude befindet. Neben der unteren Etage, also dem Erdgeschoss, in dem wir Platz nahmen, gibt es noch den ausgebauten Strohboden.

Der Ein- und Ausgang zum Lokal ist einem Schrank (Schapp) nachempfunden.
Das Lokal von außen.
Schnell fanden wir ein leeres Eckchen in dem liebevoll eingerichteten und dekorierten Gastraum. Wir hatten Glück, dass wir sehr früh da waren, denn viele Tische waren reserviert. Der Kuchen war fein, der Kaffee okay, und auf der Heimfahrt meinte der Gatte, in die Gegend sollten wir mal einen Sonnatgsausflug machen und anschließend im Dör'n Schapp zum Essen gehen. Recht hat er.

Samstag, 8. April 2017

Rückblick: Kühlschrank und Wochenplan in KW 14/17

In dieser Woche zeigte es sich mal wieder, dass es immer gut ist, etwas aus Zutaten, die im Vorrat sind, auf dem Plan zu haben, wenn man etwas schieben muss. Diesmal machte ich zu viel Kartoffelsalat, und so schoben wir die Spinat-Lasagne in die kommende Woche.

Der Plan in der Theorie:
Unser Wochenplan der KW 14/17.
Der Wochenplan in der Praxis:

Sonnabend, Sonntag und Montag gab's Tiroler Kartoffelsalat mit Würstchen bzw. Hähnchenbrustfilet.

Dienstag gab's Hack mit Paprika, und da der Gatte Nudeln dazu machte, reichte es auch noch für eine Büro-Mahlzeit für ihn und für mich am Donnerstag.

Mittwoch setzte der Gatte einen großen Topf Bohnensuppe auf, von der er auch noch Donnerstag und einmal im Büro aß. Ein paar Portionen wurden auch wieder eingefroren.

Freitag waren wir zum Tapasessen im Altamira.

Zum Ende der Woche war der Kühlschrank ziemlich leer.

Der Kühlschrank am Ende der Woche.
Ich muss dringend mal die vielen Glaskonserven, die sich ungeplant vermehren, sichten und verarbeiten.

Donnerstag, 6. April 2017

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen

Ich bin kein Fan von Ersatzprodukten, und so verzichte ich bei diesem Rezept auf einen Crème fraîche-Ersatz. Dadurch bleiben mir Palmöl, modifizierte Stärke und Farbstoffe aus dem Topf.

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen.
Anfangs war ich skeptisch, ob das Gericht ohne weitere Gewürze als Salz und Pfeffer überhaupt schmeckt, aber das tut es. Okay, ich gab noch Muskat an den Spinat, aber das mache ich schon aus Gewohnheit.

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Spaghetti oder andere Nudeln
2 Knoblauchzehen
500 g Rinderhack
Salz
Pfeffer
Öl
500 g tiefgekühlter Blattspinat
200 g Sahne
Muskatnuss, gerieben
Pecorino oder Parmesan

Zubereitung:

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

Knoblauch schälen und hacken. Hack mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleinen Bällchen formen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Hackbällchen von allen Seiten anbraten. Knoblauch und Spinat in den Bratfond geben, ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten.

Sahne mit einer Kelle Nudelkochwasser verrühren und zum Spinat geben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Noch etwas köcheln lassen, bis die Sauce etwas anzieht. Die Stärke aus dem Nudelwasser sollte dazu reichen.

Spaghetti, Spinat und Hackbällchen mischen und  mit Parmesan bestreut servieren. 

Dienstag, 4. April 2017

Kochen ohne Tüte: Pastinaken-Eintopf mit Mettenden

So richtig klappt es hier noch nicht mit dem Frühling. Uns ist immer noch nach eher deftigen Herbst- und Winter-Gerichten. Das mag daran liegen, dass das Angebot auf unseren Wochenmärkten auch noch eher winterlich ist. Weit und breit sind weder Spargel noch Bärlauch oder Rhabarber in Sicht. Vermutlich gehen wir auf die falschen Märkte.

Pastinaken-Eintopf mit Mettenden.
Bei diesem Rezept verzichten wir sowohl auf die fixe Tüte für Lauch-Käse Suppe mit Hackfleisch als auch auf den Sahneersatz und damit auf einen Großteil dieser Zutaten:  
27% Zwiebeln, Maisstärke, Meersalz, Champignons, Reismehl, 6% Tomatenpulver, pflanzliche Öle (Mais, Sonnenblumen), 2,5% Paprika, Zucker, Kräuter (Petersilie, Thymian), Pfeffer, Steinpilzpulver, Zitronensaftpulver, Bockshornkleesamen, Selleriesamen, Muskatnuss, Liebstöckelwurzel, Knoblauch, Speisesalz. Spuren von Gluten, Milch, Ei und Senf.
und
Trinkwasser, 20% Magermilch, 7,5% pflanzliches Fett, 7,5% pflanzliches Öl, Buttermilchpulver, modifizierte Stärke, Emulgator (E435), Stabilisatoren (Methylcellulose, Xanthan), Farbstoff (Carotin).
Der Tütenhersteller hat übrigens einen Großteil seiner Pülverchen von Glutamat und Hefeextrakt befreit. Ich könnte sie jetzt also glatt wieder kaufen. Aber warum sollte ich?

Pastinaken-Eintopf mit Mettenden

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

5 Pastinaken (oder Petersilienwurzel)
5 Wurzeln (Karotten / Möhren)
1 Stange Porree (Lauch)
Öl
750 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
200 g Sahne
100 g Frischkäse
4 - 6 Mettenden
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Muskatnuss, gerieben

Zubereitung:

Pastinaken und Wurzeln schälen und in Würfel schneiden. Porree putzen, in Ringe schneiden und waschen.

Das Gemüse in einem Topf im heißen Öl dünsten. Mit Paprika bestäuben und etwas Farbe nehmen alssen. Sahne und Frischkäse mit dem Wasser glattrühren, die Gemüsebrühe dazu geben, das Gemüse damit ablöschen und alles aufkochen lassen.

Mettenden in Scheiben schneiden, zufügen und das Gemüse zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten bissfest garen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Dazu passen Kartoffeln, die auch gleich mitgekocht werden können, oder Vollkornbrot.

Samstag, 1. April 2017

Rückblick: Wochenplan KW 13/17

Durch einen Techniker-Einsatz der Telekom kam unser Wochenplan gehörig durcheinander, denn das geplante Fremdessen am Mittwoch entfiel, ebenso das Konditorn am Sonntag. Da musste ich die Wohnung schwiegermutterfein bekommen, denn Schwiegermutter kam Mittwoch, um den Telekomtechniker in Empfang zu nehmen, damit der Gatte und ich arbeiten konnten.

Durch meinen Büro-Umzug vor drei Wochen hat sich unser Einkaufsverhalten verändert, denn ich kann nicht mal eben schnell in der Mittagspause zum Schlachter oder Bäcker oder abends auf dem Heimweg was Vergessenes besorgen.

Im Moment kommt uns sehr gelegen, dass der Gatte zurzeit sonnabends kurz arbeiten muss. Dadurch sind wir so früh auf den Beinen, dass wir entweder zu Schlachter und Bäcker hier im Stadtteil kommen, vorher noch zu Mudderns fahren und da auf den Wochenmarkt kommen oder dass ich mit in des Gatten Büro komme, 'ne Stunde in der Sonne sitze und lese, stricke oder schlafe, bis er fertig ist, und wir anschließend dort einkaufen.

Fleisch und Brot kaufen wir also zurzeit auf Vorrat und frieren es ein. Deswegen haben wir in den letzten Wochen fleißig den Tiefkühler leer gegessen. So mussten wir noch nicht auf Supermarktfleisch oder -brot zurückgreifen.

Der Wochenplan in der Theorie:

Unser Wochenplan in der Theorie.
Unser Wochenplan in der Praxis:

Sonnabend gab's Nudeln mit Avocadopesto und geschmolzenen Kirschtomaten. Der Gatte hatte außerd er Reihe Avocados gekauft, um mir eine Freude zu machen. Was er nicht wusste: Ich hatte auch Avocados auf Vorrat gekauft. Wir hatten also eine Avocadoschwemme. Die Nudeln reichten auch noch für mein Abendessen am Sonntag.

Montag gab's Nudeln mit Avocado und Garnelen. Wie gesagt, wir hatten eine Avocado-Schwemme. Da der Gatte, der meint, dass ein Kilo Nudeln für zwei Personen knapp bemessen sind, kochte, reichte es auch noch für Dienstag und für ein Büroessen für ihn.

Mittwoch wollten wir eigentlich mit Freunden ins Altamira, Tapas essen, aber da ungewiss war, wann der Telekomtechniker denn nun genau kommt, blieben wir zu Hause. Die Schwiegermutter kann ja nicht den ganzen Abend bei uns sitzen und auf den Techniker warten. Sie würde es zwar sicher machen, aber ich würde danach meine Wohnung nicht wiedererkennen. Der Gatte machte Wiener Schnitzel mit Kartoffelbrei.

Wenn der Gatte kocht, reicht es immer für eine Kompanie, und so schälte er konsequenterweise für den Kartoffelbrei alle Kartoffeln, die da waren. Zum Glück waren das nur zweieinhalb Kilo. Dementsprechend hatten wir Mittwoch noch ein ganz klein wenig Kartoffelbrei übrig. Den gab ich Donnerstag in eine flache Auflaufform, schlug vier Eier darüber und schob alles für eine halbe Stunde in den Ofen. Fertig war ein schnelles Resteessen, für das niemand lange in der Küche stehen musste.

Freitag klappte es dann endlich mit dem Fremdessen: Ich traf mich mit einer lieben Kochfreundin im Mozzer's finest zum Menü. Wir genossen

 Aperitif: Mozzer’s Asian Spirit
∼  ∼  ∼ 
Amuse:
Gurken-Melonen-Curry-Suppe
Brot und Mozzer’s Dip
∼  ∼  ∼
Vorspeisenvariation:
Mozzer’s Sushi Auswahl inkl. Crispy Chicken Roll
Lachspraline mit Apfel-Rosmarin-Gin-Chutney
Yakitori-Spießchen von der Maispoularde
Kartoffelbällchen mit Kashmir-Curry, Cashewnüssen,
Karotte und Rosinen
Süßkartoffel-Quiche mit Kirschtomaten und Speck
∼  ∼  ∼
Hauptgang für die Begleitung: Surf & Turf von der Maispoularde und Garnele, dazu Rotweinjus, glasiertes Kohlgemüse und wilde Pommes
∼  ∼  ∼
Hauptgang für mich: Gebratene Doradenfilets mit Vanille-Velouté, Kürbis-Gnocchi und grünem Spargel
∼  ∼  ∼
Mozzer’s Schokoladen-Variation:
Schokoladenmousse mit Toffee-Sauce, Saft-Brownie, weißes Schokoladeneis mit Zwergorangen-Sternanis-Chutney

Es war ein ausgesprochen feiner Abend. Fotos gibt's nicht. Ich hatte die Kamera zu Hause vergessen wollte mich ganz auf meine Gesprächspartnerin konzentrieren. Der Gatte war derweil zu Hause, putze die Küche und machte sich TK-Baguettes. Nein, kein Mitleid, die mag er gerne, wirklich. Außerdem hätte er mitkommen können, aber er wollte nicht. 

Donnerstag, 30. März 2017

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch (Espresso, banana and almond smoothie)

Beim Fotografieren dieses Smoothies streikte meine Kamera. Ja, ich weiß selbst, er sieht aus wie Moppelkotze, ist aber ausgesprochen köstlich, vor allem gut gekühlt.

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch.
Wenn Du kein Mandelmus* bekommst, kannst Du auch Erdnussbutter nehmen. Die schmeckt allerdings dominanter. Dennoch: Beides ist lecker.

Der Smoothie lässt sich auch prima aus eingefrorenen Bananen zubereiten. Doch, Du kannst Bananen einfrieren. Ich mache das regelmäßig, wenn ich überreife Bananen habe und sie gerade nicht verarbeiten kann. Jedenfalls: Wenn Du den Smoothie aus gefrorenen Bananen machst, kannst Du auf Eiswürfel verzichten.

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch (Espresso, banana and almond smoothie)

Zutaten für 2 Portionen:

1 TL Espressopulver, gemischt mit 1 TL kochendem Wasser
360 ml Mandelmilch
50 g Hafer- oder andere Getreideflocken
1 reife große Banane
2 getrocknete Datteln ohne Kern
2 EL Mandelmus / Mandelbutter
1 Handvoll Eiswürfel

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einen Blender geben und zu einer homogenen Masse mixen. Dann das Eis dazu geben und nochmal kurz durchmixen.

Quelle: Delicious Magazine Oktober 2016

*Affiliate link

Samstag, 25. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 12

Diese Woche war ein wenig chaotisch und anstrengend, weswegen es den Plan nur als Einkaufszettel gibt.

Provisorischer Wochenplan samt Einkaufszettel.
Sonnabend gab's Currywurst und Pommes frites.

Sonntag aß ich einen gefüllten Pfannkuchen aus der Vorwoche.

Montag kamen wir das erste Mal ins Schleudern. Das Saltimbocca war kein Problem, aber als ich die Polenta machen wollte, stellte ich fest, dass unsere schier unendlich scheinenden Maisgrießvorräte erschöpft waren. Dinkelgrieß war kein adäquater Ersatz, ließ sich aber essen.

Dienstag gab's überbackene Blumenkohl-Makkaroni.

Mittwoch kam ich später und nach einem anstrengenden Termin erschöpfter als gedacht nach Hause. Der Gatte, selbst drei Wochen im Job am Limit, ahnte schon so was und besorgte auf dem Heimweg TK-Baguettes. Die gab's statt Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen, und die mag er im Gegensatz zu mir sehr gerne.

Donnerstag war der Gatte so erschöpft, dass er nach der Arbeit gleich ins Bett fiel. Mir reichte ein simples Spiegelei.

Freitag hielt die Erschöpfung des Gatten an, also übernahm ich den Küchendienst. Statt Wiener Schnitzel gab's Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen.

Im Büro klappte es mit der Mittagspausenversorgung. Es gab Sommerrollen und Bananen-Mandel-Espresso-Smoothie - ich habe zurzeit stressbedingt wenig Hunger.

Dienstag, 21. März 2017

Couscous mit Apfelsinen und Rosinen

Wenn ich im Vertretungsdienst bin und eigentlich keine Zeit für eine Mittagspause habe, vergesse ich schon mal, meine Mittagspausenschichtsalate halbwegs ordentlich zu fotografieren. Dieser hier sah wirklich hübsch aus, aber alles, was blieb, war diese Draufsicht.

Couscous mit Apfelsinen und Rosinen
Couscous mit Apfelsinen und Rosinen

Zutaten für 1 - 2 Portionen:

Für den Salat
1 Apfelsinen
4 EL Couscous
80 ml Apfelsinensaft
1 - 2 EL Rosinen
1 - 2 EL geröstete Pinienkerne
1 EL feingehackte glatte Petersilie
1 TL Koriandersamen, geröstet und gemörsert
Salz
Pfeffer

Für das Dressing:
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Apfelsine filetieren und dabei den Saft auffangen (er wird für das Dressing benötigt).

Rosinen zum Apfelsinensaft geben, erhitzen und über den Couscous gießen. Den Couscous quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern. Die Petersilie unterheben und alles mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken. Apfelsinenstücke und Pinienkerne über den Couscous geben.

Salatdressings mache ich meistens aus der Lamäng, deswegen gibt's da keine Mengenangaben. Den beiseite gestellten Apfelsinensaft  mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Olivenöl zu einem Dressing verquirelen (ich nehme einfach ein Schraubdeckelglas und schüttle).

Salat und Dressing mischen, dann servieren.

Quelle: Vintage Kitchen

Sonntag, 19. März 2017

#sonntagsglück: Abendessen im Spajz

Kurz vor unserem Büroumzug hatte ich noch die Gelegenheit, mich mit Murok Marci im Spajz zu treffen. In das kleine Bistro wollte ich schon lange, aber für einen Mittagspausenspaziergang ist es zu weit weg. Freitags und sonnabends hingegen ist das Lokal bis 22 Uhr geöffnet - ideal für ein feines Abendessen nach der Arbeit.

Pulled Pork zwischen Sylter Graubrot mit Süßkartoffelspalten, Cole Slaw und BBQ-Mayonnaise.
Das Spajz findet sich in einem ehemaligen Eckladen, der zu einem kleinen Restaurant mit offener Küche umgestaltet wurde. Es gibt nur wenige Tische. Wenn mensch also anders als wir nicht sehr früh am Abend kommt, ist eine Reservierung angebracht.

Nóra Hórvath, die Inhaberin des Spajz, arbeitete in der Gutsküche von Matthias Gförer und im Vlet, bevor sie sich 2016 selbstständig machte. Die Hamburgerin mit ungarischen Wurzeln legt Wert darauf, dass sie weiß, woher die Produkte, die sie verarbeitet, kommen. Das Ergebnis ist ehrliche Küche, einfach gutes Essen, wie ich es mag.

Noch ein Blick aufs Pulled Pork (und auf die beiden Tische im Schaufenster samt Platz und Straße vorm Lokal). 
Die Tageskarte gibt es auf der Spajz-FB-Seite. Immer auf der Karte ist das Pulled Pork, das wir bei unserem Besuch aßen. Und wenn Du siehst, dass es Zserbó gibt, lohnt sich der Weg gleich doppelt: Der Aprikosen-Walnuss-Schokokuchen ist wunderbar.

Ach ja, und der Weg zu Tante Meier ist so abenteuerlich, dass ich mich wieder daran erinnerte, dass ich schon lange mal einen Toilettenblog über originelle Örtlichkeiten starten wollte.

Mehr zu Nóra Hórvath und ihr Spajz gibt es bei Mit Vergnügen. Dieser Beitrag geht rüber zum #sonntagsglück.

Samstag, 18. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 11/17: Endlich Pfannekuchen

In dieser Woche lebten wir überwiegend aus dem Tiefkühler, denn der soll mal wieder leer werden. Von Zeit zu Zeit ist das einfach notwendig. Außerdem spart es abends Zeit, denn ich hatte in dieser Woche Spätdienst, und der Gatte war alleine im Büro. Da hat dann keiner Lust, zu kochen.

Unser Wochenplan in der Theorie:

Wochenplan der KW 11/2017
In der Praxis sah unser Speiseplan dann so aus:

Sonnabend gab's Döppekooche. Ich hatte von Mudderns 8 kg Kartoffeln bekommen. Einen Teil verschenkte ich an Kollegen, aber bummelig 3 kg waren noch über - ideal für ein Gericht, das quasi nur aus Kartoffeln, Eiern und Fleisch besteht.

Sonntag gab's Rinderbäckchen auf Graubrot. Ich hatte noch eine Portion im Tiefkühler. Kartoffelbrei wäre zwar feiner gewesen, aber die Kartoffeln landeten am Vortag alle im Döppekooche.

Montag gab's nochmal Döppekooche, zumindest für mich. Der Gatte war zu erschöpft zum Essen und fiel gleich nach der Heimkehr ins Bett, um bis zum nächsten Morgen durchzuschlafen.

Dienstag gab's Bohnensuppe aus dem Tiefkühler (und dazu ein paar übriggebliebene Frühstücksbrote).

Mittwoch gab's eine Käse-Schinken-Lasagne (für die Reihe "Kochen ohne Tüte"). Die Lasagne reichte auch noch für Donnerstag, so dass der Blumenkohlauflauf noch im Tiefkühler schlummert.

Freitag gab's dann endlich die gefüllten Pfannkuchen - ich hatte im Tiefkühler noch Frühlingsrollenplatten entdeckt, die ein prima Pfannkuchenersatz sind, wenn man abends zu müde ist, welche zu machen.

Der Tiefkühler ist jetzt ein gutes Stück leerer.

Für's Büro gab's im Wechsel Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant und Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

In der nächsten Woche hoffe ich auf eine Mittagspause außerhalb des Büros und will mal die Foodtrucks der Lunch-Karawane, die in der Nähe hält, ausprobieren. Vielleicht gibt's das Essen dort ja auch zum Mitnehmen, denn ich überziehe ungern meine halbstündige Mittagspause.

Freitag, 17. März 2017

Das dritte #12von12-im-März-2017-Rezept: Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant

Aus irgendeinem Grund hatten wir Apfelsinen und Wurzeln übrig. Daraus wurde ein feiner Salat für die Mittagspause.

Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant.
Nach dem Kürbiskernkrokant bin ich inzwischen geradezu süchtig. Es ist einfach mega lecker. Zum Glück bleibt genügend übrig, um es auch noch ohne Salat zu knuspern.

Wie meistens, kann ich beim Dressing keine Mengenangabe machen. Ich würze einfach nach Geschmack.

Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant

Zutaten für 2 große Portionen:

8 Wurzeln (Karotten, Möhren)
4 Apfelsinen (Orangen)
1 Bund Lauchzwiebeln (Frühlingszwiebeln)
1 Bund glatte Petersilie
1 - 2 Stängel Minze
3 EL brauner Zucker
100 g Kürbiskerne (geschält)
Sojasauce
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Wurzeln schälen, raspeln und in eine Schüssel geben.

Die Apfelsinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Die Apfelsinenfilets zu den Wurzeln geben.

Die Lauchzwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden und zum Salat geben.

Petersilie und Minze fein hacken und zum Salat geben.

Braunen Zucker in einer Pfanne zum Schmelzen bringen, dann die Kürbiskerne darin karamellisieren und mit einem großzügigen Schuss Sojasauce ablöschen.

Apfelsinensaft mit Salz und Pfeffer würzen, ggf. noch mit einem Spritzer Sojasauce abschmecken und mit dem Olivenöl zu einem Dressing verquirlen (ich schüttle das Dressing immer in einem Schraubdeckelglas, worin ich es auch mit ins Büro nehme).

Zum Servieren den Salat mit dem Dressing vermischen und den Krokant darüberstreuen.

Inspiration: Kikkoman

Donnerstag, 16. März 2017

Das zweite #12von12-im-März-2017-Rezept: Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Früher mochte ich keine Rote Bete, weil ich die nur eingelegt aus dem Glas kannte. Meine Eltern aßen wenig frisches Gemüse. Mudderns ist bis heute überzeugt, kein rohes Gemüse zu vertragen. So kannte ich früher also Gemüse und Obst oft nur aus Dose oder Glas. Selbst das aus dem eigenen Garten wurde selten roh gegessen, sondern eingeweckt.

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen.
Deswegen bekam ich große Augen, als Anfang der 1990er die Frau meines Hebräischlehrers rote Knollen erst schälte und dann über eine Reibe zog - für einen Rote Bete-Apfel-Salat, wie ich erfuhr. So sah also Rote Bete aus, bevor sie eingelegt wird, und man kann sie sogar roh essen ....

Ich würze normalerweise aus der Lamäng, deswegen gibt's dafür keine Mengenangaben

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 2 große Portionen:

4 kleine Rote Bete
3 Äpfel, gerne Boskoop
Zitronensaft
Zucker
Salz
Pfeffer
Apfelessig
Rapsöl


Zubereitung:

Rote Bete schälen, raspeln und in eine Schüssel geben.

Äpfel schälen, die Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke ebenfalls raspeln. Mit etwas Zitronensaft beträufeln (wenn es Dich nicht stört, dass die Raspel braun werden, kannst Du das auch lassen).

Zucker in eine Pfanne geben, karamellisieren lassen und die Apfelraspel kurz darin wenden. Abkühlen lassen und zur Roten Bete geben.

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und zum Salat geben.

Für das Dressing Apfelessig, Salz, Pfeffer und Rapsöl in ein Schraubdeckglas geben und durch Schütteln vermischen. Vor dem Servieren über den Salat geben und gut vermischen.

Mittwoch, 15. März 2017

Das erste #12von12-im-März-2017-Rezept: Bananenroulade mit Baiser (Bananroulade / Marengsroulade)

Während unseres letzten Urlaubs tat es uns ein Bananenkuchen besonders an: Er schmeckt nämlich wie Banana Split, und das lieben wir beide. Letzten Sonntag hatte ich wieder drei überreife Bananen, im Tiefkühler war Eiweiß, also gab's nachmittags Bananenroulade zum Tee.

Bananenroulade mit Baiser.
Ich habe die Menge ein bisschen angepasst: Statt der erforderlichen drei Eiweiß hatte ich sechs eingefroren, die ich auch alle verarbeitete. Dafür fanden sich im Tiefkühler nur noch 100 g Mandeln, und ein Sahnebecher hat nur 200 g. Es passte aber alles.

Bananenroulade mit Baiser (Bananroulade / Marengsroulade)

Zutaten für 1 Backblech:

Für den Baiser:
3 Eiweiß
160 g Puderzucker
200 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse

Für die Füllung:
200 g Sahne
3 Bananen
1 Spritzer Zitronensaft
2 TL Vanillezucker
1 TL Zucker
200 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre
etwas Kondensmilch

Zubereitung:

Für den Baiser Eiweiß mit der Hälfte des Puderzuckers steifschlagen. Dann den restlichen Zucker und die gehackten Nüsse unterheben und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 130°C (Umluft) etwa 30 bis 40 Minuten backen und auf dem Backpapier auskühlen lassen.

Für die Füllung Sahne, Vanillezucker und Zucker steif schlagen. Die Hälfte der Schokolade fein hacken und wird hinzufügen. Die Masse auf dem Baiser verstreichen.

Die Bananen pellen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und auf der Sahnemischung verteilen.

Den Baiser vorsichtig einrollen und auf eine Kuchenplatte heben.

Die restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen. So viel Kondensmilch dazu geben, dass sie schön flüssig ist. Die Baiserrolle mit der Schokolade verzieren. Bis zum Servieren kaltstellen.

Quelle: Mim-i

Samstag, 11. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 10/17 - wieder keine Pfannekuchen ...

Auch in dieser Woche waren wir nur fast im Plan. Die gefüllten Pfannkuchen entwickeln sich langsam zum Running Gag: Letzte Woche gab's die nicht, weil ich nicht da war, und diese Woche, weil der Gatte zu fertig war. Mal gucken, was nächste Woche ist ...

Der Wochenplan in der Theorie:

Unser Wochenplan für die KW 10/17.
Sonnabend schaute ich bei Muddern nach dem Rechten. Als ich nach Hause kam, erwarteten mich Schweinefilet mit Wildreis, Butternusskürbis und Mango-Orangen-Sauce, alles zubereitet vom Gatten, der auch den Wocheneinkauf übernahm. Die Reste reichten auch noch für ein feines Sonntagsessen für mich.

Montag gab's ein Kidney-Bohnen-Chili und dazu den restlichen Reis vom Wochenende. Dienstag sollte es das noch mal geben, aber uns war nach Pizza. Den Rest Chili nahm sich der gatte mit ins Büro.

Mittwoch und Donnerstag gab's Pastinaken-Eintopf, der auch noch für eine Büromahlzeit des Gatten reichte.

Freitag wollte der Gatte nun endlich die gefüllten Pfannkuchen machen, besorgte auf den Heimweg auch extra noch Champignons ... Erschöpft von der Woche fehlte die Kochlust, also gab's Nudeln mit Champignon-Hack-Sauce. Mal schauen, ob's nächsten Freitag klappt ...

Wenn Du magst, erzähl' doch mal, was es bei Dir in dieser Woche so auf den Teller kam. Ich bin gespannt.

Donnerstag, 9. März 2017

Apple Pie Overnight Oats

Im Herbst kochte ich viele Gläser Apfelmus ein. Zurzeit esse ich es mit Joghurt oder Getreideflocken.

Apple Pie Overnight Oats.
Das Apfelmus auf dem Foto ist übrigens mit Kranbeeren gekocht, daher die rote Farbe.

Apple Pie Overnight Oats 

Zutaten für 1 Portion:

50 g Hafer- oder andere Getreideflocken
120 ml Mandelmilch
50 g Apfelmus
1 TL brauner Zucker
1 gute Prise Zimt
1 kleine Prise Salz
1 Apfel
 
Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Apfel in ein verschließbares Glas geben und ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel in feine Stücke schneiden. Über die Oats geben und genießen.

Quelle: Kochkarussel

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Dienstag, 7. März 2017

Nachgekocht: Curry mit Hähnchen und Persimon (Kaki)

Dem Gatten gelüstete es mal wieder nach Curry. Da kam dieses Rezept der Kochmädchen gerade recht.

Curry mit Hähnchen und Persimon (Kaki).
Mit den Gewürzangaben aus dem Originalrezept kam ich nicht zurecht, 2 TL Curry und 1 TL Kurkuma waren zu wenig für uns. Ich habe aus der Lamäng nachgewürzt. Ich ließ auch die 50 ml Sahne weg und nahm mehr Gemüsebrühe. Nein, keine Panik, ich wollte keine Kalorien sparen. Es ergab sich einfach so. Außerdem nahm ich 3 Kaki und 600 g Hähnchenbrustfilet. Auch das ergab sich so.

Du, die Pfanne ist voll.
Die Kaki kannst Du schälen, wenn Dir ihre Schale zu fest oder zu hart ist. Du kannst die Schale aber auch mitessen. Wir essen sie meistens mit.

Curry mit Hähnchen und Persimon (Kaki)

Zutaten für 4 Portionen:

600 Gramm Hähnchenbrustfilet, in Stücke geschnitten
1 Zwiebel
2 Paprika, rot und gelb
ggf. 1 Chilischote
1 Stange Lauch
250 Gramm Champignons
3 Persimon (Kaki)
400 ml Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe
Curry
Kurkuma
Salz
Pfeffer
Paprika rosenscharf
Öl
Lauchringe zum Garnieren

Zubereitung

Das Hähnchenfleisch in Öl scharf anbraten und auf einen Teller geben.

Die Zwiebel in Streifen schneiden und in der Pfanne anbraten. Sofern verwendet, die klein geschnittene Chili dazugeben.

Die Champignons, die Paprika und den Lauch ebenfalls in Streifen schneiden und kurz mit anbraten. Mit Brühe ablöschen und für fünf Minuten köcheln lassen. Mit Curry und Kurkuma würzen.

Kokosmilch dazugeben und noch einmal für 5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Die Kaki in Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Fleisch zur Gemüsepfanne geben. Mit den Gewürzen abschmecken. Einmal aufkochen lassen.

Quelle: Kochmädchen

Sonntag, 5. März 2017

Szenen einer Ehe: leg godt

Beide haben endlich ein passendes Ferienhaus für einen Kurzurlaub gefunden und überlegen, was eingepackt werden muss.

Er: "Welches Lego nehme ich bloß mit?"

Sie, empört: "Bitte was? Da habe ich mich doch wohl gerade verhört, ja? Du sollst eine Woche bei Kerzenschein mit mir im Whirlpool sitzen und mich anhimmeln und nicht mit Lego spielen!"

Er: "Du, kein Problem, die Steine sind wasserfest."

Samstag, 4. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 09/17


In dieser Woche waren wir fast im Plan. Fast, weil ich letzten Sonnabend bei der Planung vergaß, dass ich gestern zum Fremdessen verbredet war, und weil dem Gatten das Montagsessen so gut schmeckt, dass er die doppelte Portion verdrückte und noch eine mit ins Büro nahm.

Hier der Wochenplan in der Theorie:

Unser Wochenplan für die KW 09/17.
Und der Wochenplan in der Praxis:

Sonnabend gab's Entrecôte, das wir noch im Urlaub kauften, dann aber doch nicht aßen, sondern erst mal auf Eis legten. Dazu gab's Pommes frites.

Sonntag aß ich Convenience-Gnocchi mit Salbeibutter und stellte fest, dass ich die Convenience-Gnocchi nicht mehr mag.

Montag gab's boller i karry, die eigentlich für zwei Tage reichen sollten ....

Dienstag gab's Hot Dogs, ebenfalls noch ein Urlaubsmitbringsel.

Mittwoch gab's kurzerhand Nudeln mit Tomatensauce. Der Gatte wollte im Urlaub Tomaten zum Frühstück essen, tat's aber kaum, so dass noch genügend für eine Sauce da waren. Nudeln sind normalerweise eh immer im Haus. Die Menge reichte auch noch für Donnerstag und für die Mittagspause des Gatten.

Freitag war ich fremdessen. Der Gatte machte sich Hack mit Paprika, eines seiner Lieblingsessen.

Freitag, 3. März 2017

Infused Water mit rosa Pampelmuse, Apfelsine und Granatapfel, das Sieben Sachen Sonntag KW 08/17-Rezept

Mir abends eine Flasche mit Obst für Infused Water zurecht zu machen, ist inzwischen Routine. Manchmal schnibbel ich auch morgens im Büro, wenn abends die Kraft fehlt.

Infused Water mit rosa Pampelmuse, Apfelsine und Granatapfel.
Diese Mischung ist sehr kräftig und könnte, sofern sie kühl aufbewahrt wird, auch noch am nächsten Tag genossen werden. Da meine Flasche aber den ganzen Tag auf dem Schreibtisch steht und letztens Blaumann I, inspiriert durch eine meiner bunten Flaschen, was über die Zucht von Pantoffeltierchen erzählte, verzichte ich darauf. Wenn ich mag, drücke ich stattdessen abends die Früchte aus und trinke den Saft.

Infused Water im Werden.
Zum Infused Water und seinen vermeintlichen Wirkungen habe ich hier schon mal etwas ausführlicher geschrieben. Mir schmeckt es einfach, und es hilft mir, im Büro genug zu trinken. 

Infused Water mit rosa Pampelmuse, Apfelsine und Granatapfel

Zutaten für 2 Liter:

1/2 Pampelmuse, filetiert
1/2 Apfelsine (Orange)
1/2 Granatapfel, die Kerne davon

Zubereitung:

Die Schale der Apfelsine heiß abwaschen (das geht besser, wenn die Frucht noch ganz ist ...), abtrocken, würfeln und mit der Pampelmuse und den Granatapfelkernen in eine einen Liter fassende Flasche oder einen passenden Krug geben. Mit kaltem stillem oder kohlesäurehaltigem Leitungs- oder Mineralwasser auffüllen und ein bis zwei Stunden ziehen lassen.

Wenn Du das Wasser lieber süßer magst, kannst Du ein bisschen Apfelsine zerdrücken.

Den Ansatz kannst Du mindestens zwei Mal aufgießen.

Quelle: Calabrian Sunshine

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