Freitag, 28. April 2017

Das Sieben Sachen Sonntag KW 16/17-Rezept: Milchreis aus dem Ofen

Als ich in diesem Jahr den Rhabarberkompott machte, dachte ich mir, der Milchreis, den ich dazu essen wollte, müsse sich doch auch im Backofen zubereiten lassen. Das klappt problemlos, lässt den Herd frei und kann eigentlich nicht anbrennen (okay, grundverpeilte Frettchen wie ich schaffen auch das).

Im Ofen gegarter Milchreis mit Rhabarberkompott.
Milchreis aus dem Backofen

Zutaten für 2 Portionen:

125 g Milchreis
500 ml Milch
1 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
Schale einer halben Zitronen

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Auflaufform, umrühren und die Auflaufform abdecken (entweder mit einem Deckel oder mit Alufolie).

Bei 180°C (Umluft) etwa 1 Stunde garen lassen. Nach Nach etwa 30 Minuten umrühren und ggf. noch etwas Milch dazu geben (und wenn Du die Ofentür eh schon auf hast, kannst Du jetzt auch gleich den Rhabarberkompott in den Ofen schieben).

Nach einer guten Stunde sollte der Reis gar sein. Umrühren, ggf. noch etwas Milch dazu geben, wenn der Reis nicht schlotzig genug ist, und mit Rhabarberkompott oder was auch immer Du magst, servieren.

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Dienstag, 18. April 2017

Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie

Auch wenn schon Frühling ist, lassen die heimischen Früchte doch noch auf sich warten. Da kommt mir so'n Ananas-Smoothie gerade recht.

Ich habe mich bei diesem Rezept für Dosen-Ananas entschieden. Frische vertrage ich nicht so gut. Außerdem wird sie in Verbindung mit Milchprodukten schnell bitter. Bei Dosen-Ananas kann das nicht passieren, denn das Enzym, das die Bitterstoffe erzeugt, wurde durch's Einkochen quasi erledigt.

Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie.
Ananas-Buttermilch-Minze-Smoothie

Zutaten für 1 Liter:

1 Dose Ananasstücke im eigenen Saft (432 g / Abtropfgewicht 206 g)
6 Blätter Minze (nach Geschmack auf mehr)
500 ml Buttermilch
2 EL Agavendicksaft

Zubereitung:

Ananasstücke mit Saft in einen Blender oder Mixbecher geben. Minzblätter und Buttermilch dazu geben und alles pürieren. Mit Agavendicksaft abschmecken und bis zum Servieren kaltstellen.

Quelle: Eat Smarter

Donnerstag, 13. April 2017

Das 2. Sieben Sachen Sonntag KW 14/17-Rezept: Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce

Bis zum Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei war der Gatte der Ansicht, ein Salat müsse zwingend aus Eisbergsalat, Gurke und Tomate bestehen. Aktuell hat sich sein Geschmack gerade geändert, guckt er immer öfter auf die Rezepte auf meinem Schreibtisch und befindet: "Das sieht lecker aus. Das will ich auch." Inzwischen heißt es auch immer öfter: "Das war lecker. Das kannst du wieder machen." Das trifft auch für diesen Salat zu.

Schmeckt nicht nur aus dem Glas, sondern auch vom Teller: Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce. 
Im Original wird dieser Salat mit Quinoa und Koriander gemacht. Quinoa war im Laden vom Wocheneinkauf aus. Koriander auch. Koriander ist außerdem auch nicht gattenkompatibel, und eigentlich wollte ich schon lange mal die unzähligen Getreidesorten, die im Vorrat leben, verarbeiten. Also gab's Dinkel als Getreide und glatte Petersilie anstelle von Koriander. Meine Empfehlung: Nimm Koriander, wenn Du ihn bekommst. Die Sauce schmeckt dadurch viel würziger.

Apropos Sauce: Im Original ist es ein Avocado-Dip. Das wäre mir aber 'n büschen zu drüch gewesen. deswegen streckte ich den Dip mit Gemüsebrühe zu einer geschmeidigen Sauce.

Schlussendlich: Anstatt Hühnchenfilet zu kaufen, kannst Du auch ein Suppenhuhn oder nur die Keulen garen oder die Reste eines Brathuhns in den Salat geben. So'n Tier besteht ja nicht nur aus Filet. Da ich gelegentlich eine faule Köchin bin und gerade weder Brathuhn, Kraft, Weckgläser oder Platz im Tiefkühler hatte, verzichtete ich auf das Garen eines Huhns.

Hühnchensalat mit Getreide und Avocado-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

2 große Hühnchenfilets
ca. 1,5 L Gemüsebrühe
300g Quinoa oder ein anderes Getreide
250g Cocktailtomaten
1 Salatgurke
2 Avocados
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Koriander (alternativ glatte Petersilie)
1 EL Olivenöl
1 Zitrone, der Saft davon
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Von der Gemüsebrühe 600 ml abnehmen und darin Quinoa oder ein anderes Getreide kochen. Die restliche Gemüsebrühe zum Kochen bringen und darin die Hühnchenfilets garen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und etwas Brühe für den Avocado-Dip aufbewahren (die restliche Brühe kann anderweitig verwendet werden). Das Fleisch in kleine Stücke zerteilen.

Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, die Gurke waschen, in kleine Stücke schneiden und mit den Tomaten vermischen.

Für das Dressing die Avocado aushöhlen und in einen Mixbecher geben. Olivenöl, Kräuter und Zitronensaft hinzugeben und pürieren. So viel Gemüsebrühe zum Püree geben, dass eine geschmeidige, sämige Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Glas anrichten: Erst Getreide, dann das Gemüse, darauf das Fleisch und zum Schluss die Sauce.

Quelle / Affiliate link: Die Zeit und

Mittwoch, 12. April 2017

Das 1. Sieben Sachen Sonntag KW 14/17-Rezept: Bananen-Pfannekuchen

Letzten Sonntag machte ich mir spontan Bananen-Pfannekuchen. Ich hatte keine Lust, die Mengenangaben in Gramm umzurechnen, deswegen nahm ich einfach einen handelsüblichen 200 ml-Becher. Falls Du umrechnen möchtest, findest Du beispielsweise hier eine Umrechnungstabelle.

Bananen-Pfannekuchen mit Ahornsirup.
Bananen-Pfannekuchen

Zutaten für 2 - 4 Portionen:

1,5 Becher Mehl
2 EL brauner Zucker
2,5 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 kleine, überreife Bananen, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Becher Milch
2 Eier
1/2 TL Vanille-Extrakt
3 EL geschmolzene Butter
Öl

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Öl die Schüssel einer Küchenmaschine geben und zu einem Teig verarbeiten.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pfannekuchen darin ausbacken. Die ausgebackenen auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren bei 50°C im Backofen warmhalten.

Dazu schmeckt Ahornsirup.

Quelle: Once upon a Chef

Dienstag, 11. April 2017

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei

Dadurch, dass mein Büro zurzeit am Rande der City Süd ist, bin ich zum richtigen Selbstversorger geworden. Als ich noch in einem großen Einkaufszentrum arbeitete, war's nicht so tragisch, wenn ich mittags mal nichts dabei hatte, denn es gab ausreichend Einkaufsmöglichkeiten. In der Kantine war ich nur ein oder zwei Mal. Ich esse mittags nicht warm, deswegen ist die Kantine uninteressant.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und ohne Ei sowie Dressing im Schraubdeckelglas.
Zwar zeigte sich inzwischen, dass die Versorgungslage am Rande der City Süd weniger dramatisch ist als anfangs gedacht (die Kantine bietet auch Brötchen und Salate an, gelegentlich kann ich eine längere Mittagspause machen und zu einem Foodtruck in der Nähe gehen, und falls alles schon dicht ist, gibt es nebenan eine Tankstelle), aber die Selbstversorgung ist einfach auch günstig.

Meistens mache ich diese Mittagspausensalate für mich alleine. Inzwischen aber schließt sich gelegentlich der Gatte an. Bei ihm ist die Mittagspauseversorgung um vieles prekärer als bei mir, denn es gibt noch nicht mal eine Tankstelle in der Nähe. Da er aber mittags warm isst, nimmt er sich normalerweise eine Portion vom Abendessen des Vortags mit.

Dieser Salat war gattenkompatibel. Einzig beim Dressing kommen wir nicht auf einen Nenner: Er mag seines essigsauer. Ich bevorzuge Orangen- oder Zitronensaft. Aber so'n Dressing ist ja schnell gemacht.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und noch immer ohne Ei.
Falls Du Dich nach Ostern fragst, wohin mit den hartgekochten Eiern: Hierfür brauchst Du vier Stück. Wird der Salat nicht sofort gegessen, wird das Ei erst unmittelbar zur Mittagspause gepellt und über den Salat gegeben. Lässt Du das Ei hingegen weg, schmeckt der Salat auch und ist vegan.

Quinoa-Salat mit Porree, Tomate und Ei

Zutaten für 4 Portionen:

150 g Quinoa
300 ml Gemüsebrühe
4 hartgekochte Eier
255 g Kidneybohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
1 Stange Porree
4 Tomaten
2 EL frisch gehackte glatte Petersilie
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Orangen- oder Zitronensaft nach Geschmack

Zubereitung:

Quinoa waschen, bis das Wasser klar ist. Die Brühe aufkochen lassen, Quinoa zugeben und zugedeckt bei milder Hitze ca. 15 Minuten gar köcheln. Vom Feuer nehmen, durch ein Sieb abgießen und auskühlen lassen.


Die Eier pellen und hacken. Die Bohnen über einem Sieb abbrausen und gut abtropfen lassen. Den Porree putzen, , in schmale Ringe schneiden und waschen. Die waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Porree darin anschwitzen. Die Bohnen untermischen, salzen und pfeffern und vom Herd ziehen. Mit den Tomaten, Kräutern und Ei unter den Quinoa mischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch etwas Öl untermischen und in Schälchen angerichtet servieren.

Quelle: Eat smarter

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Montag, 10. April 2017

Kaffee und Kuchen im Dör'n Schapp in Vorwerk

Als Mudderns im Januar / Februar zur Reha war, besuchte ich sie jedes Wochenende, damit ihr die Decke nicht auf den Kopf fiel. Sie war ja hartnäckig der Meinung, sie dürfe die Klinik nicht verlassen, weil ihr keiner die Genehmigung dazu gab.

Tischdeko.
Blick in den Gastraum.
Eines Sonnabends kam der Gatte mit, und wir brauchten eine Alternative zur Konditorei Müller, denn die hat nachmittags geschlossen. So kamen wir ins Restaurant Dör'n Schapp, wo's sonnabends, sonn- und feiertags Kaffee und Kuchen gibt.

Die immer vorrätige Haustorte: Mohn-Marzipan-Pfirsich.
Eierlikörtorte.
Ein Schapp ist ein Schrank, und genau durch einen solchen betritt man das Lokal, das sich in einem ehemaligen Stallgebäude befindet. Neben der unteren Etage, also dem Erdgeschoss, in dem wir Platz nahmen, gibt es noch den ausgebauten Strohboden.

Der Ein- und Ausgang zum Lokal ist einem Schrank (Schapp) nachempfunden.
Das Lokal von außen.
Schnell fanden wir ein leeres Eckchen in dem liebevoll eingerichteten und dekorierten Gastraum. Wir hatten Glück, dass wir sehr früh da waren, denn viele Tische waren reserviert. Der Kuchen war fein, der Kaffee okay, und auf der Heimfahrt meinte der Gatte, in die Gegend sollten wir mal einen Sonnatgsausflug machen und anschließend im Dör'n Schapp zum Essen gehen. Recht hat er.

Samstag, 8. April 2017

Rückblick: Kühlschrank und Wochenplan in KW 14/17

In dieser Woche zeigte es sich mal wieder, dass es immer gut ist, etwas aus Zutaten, die im Vorrat sind, auf dem Plan zu haben, wenn man etwas schieben muss. Diesmal machte ich zu viel Kartoffelsalat, und so schoben wir die Spinat-Lasagne in die kommende Woche.

Der Plan in der Theorie:
Unser Wochenplan der KW 14/17.
Der Wochenplan in der Praxis:

Sonnabend, Sonntag und Montag gab's Tiroler Kartoffelsalat mit Würstchen bzw. Hähnchenbrustfilet.

Dienstag gab's Hack mit Paprika, und da der Gatte Nudeln dazu machte, reichte es auch noch für eine Büro-Mahlzeit für ihn und für mich am Donnerstag.

Mittwoch setzte der Gatte einen großen Topf Bohnensuppe auf, von der er auch noch Donnerstag und einmal im Büro aß. Ein paar Portionen wurden auch wieder eingefroren.

Freitag waren wir zum Tapasessen im Altamira.

Zum Ende der Woche war der Kühlschrank ziemlich leer.

Der Kühlschrank am Ende der Woche.
Ich muss dringend mal die vielen Glaskonserven, die sich ungeplant vermehren, sichten und verarbeiten.

Donnerstag, 6. April 2017

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen

Ich bin kein Fan von Ersatzprodukten, und so verzichte ich bei diesem Rezept auf einen Crème fraîche-Ersatz. Dadurch bleiben mir Palmöl, modifizierte Stärke und Farbstoffe aus dem Topf.

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen.
Anfangs war ich skeptisch, ob das Gericht ohne weitere Gewürze als Salz und Pfeffer überhaupt schmeckt, aber das tut es. Okay, ich gab noch Muskat an den Spinat, aber das mache ich schon aus Gewohnheit.

Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Spaghetti oder andere Nudeln
2 Knoblauchzehen
500 g Rinderhack
Salz
Pfeffer
Öl
500 g tiefgekühlter Blattspinat
200 g Sahne
Muskatnuss, gerieben
Pecorino oder Parmesan

Zubereitung:

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

Knoblauch schälen und hacken. Hack mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleinen Bällchen formen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Hackbällchen von allen Seiten anbraten. Knoblauch und Spinat in den Bratfond geben, ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten.

Sahne mit einer Kelle Nudelkochwasser verrühren und zum Spinat geben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Noch etwas köcheln lassen, bis die Sauce etwas anzieht. Die Stärke aus dem Nudelwasser sollte dazu reichen.

Spaghetti, Spinat und Hackbällchen mischen und  mit Parmesan bestreut servieren.