Dienstag, 22. April 2014

Feldsalat-Pesto

Noch etwas Käse dazu, und fertig ist das
Abendessen: Feldsalat-Pesto.
Ich hatte für den Wachtelbohnensalat auf Torta de Aceite mit Ibéricosegel eine Schale Feldsalat gekauft, brauchte aber nur eine Hand voll davon.

Der Rest sollte mit Apfel zu einem Mittagspausensalat werden, aber ich kam nicht dazu.

Als Beilage ließ sich der Feldsalat im Wochenplan auch nicht einbauen, also wurde ein Pesto daraus.

Feldsalat-Pesto

Zutaten für 4 Portionen:

ca. 100 g Feldsalat, gerne Bio-Qualität (ist geschmacksintensiver)
1 Handvoll Walnüsse
1/4 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Pecorino oder Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern.

Mit den Walnüssen und dem Knoblauch in einen Standmixer geben und so viel Olivenöl hinzufügen, dass eine cremige Paste entsteht.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Pecorino oder Parmesan zu Nudeln servieren.

Quelle: Alexander Herrmann / The Taste

Affiliate links: Kochbuch-Auswahl von Alexander Herrmann

Sonntag, 20. April 2014

Szenen einer Ehe: Letzte Worte

Sie muss vor Tau und Tag zur Arbeit.

Er darf noch schlafen.

Sie flüstert ihm zum Abschied süße Worte ins Ohr.

Er: "Okay, bring Hack mit!"

Samstag, 19. April 2014

Rückblick: Wochenplan KW 16

Kulinarisch verlief die zurückliegende Woche weitgehend nach Plan.

Sonnabend gab's das Würstchengulasch vom Vortag.

Sonntag war ich zum Gabelfrühstück eingeladen, hatte abends keine Lust mehr zum Kochen und aß die Brötchen, die der Gatte vom Frühstück übrig ließ.

Montag bereitete der Gatte Königsberger Klopse zu.

Dienstag gab's Nudeln mit Feldsalat-Pesto.

Mittwoch sollte es eigentlich die Reste der vergangenen beiden Tage geben. Allein: Es blieben keine Reste übrig. Ich hatte ohnehin keinen Hunger mehr  - Kollegin I meldete sich um 5.55 Uhr telefonisch krank, ich sprang also vor Tau und Tag in Klamotte und Auto, überstand den Tag mit viel Hilfe von Kollegin II und den Fahrern und ernährte mich von den Brötchen, die Kollegin II mit mir teilte bzw. mit denen, die von offiziellen Terminen übrig blieben. Als ich um halb sieben zu Hause war, fiel ich ins Bett. Der Gatte war froh, dass er noch eine Notfall-Dosensuppe im Vorrat entdeckte und aß sie mit einem Fischbrot.

Donnerstag zauberte der Gatte Cheeseburger vom Grill.

Freitag machte der Gatte sein aktuelle Lieblingsgericht: Lachs im Spinat-Blätterteig-Mantel mit Sahne-Meerrettich-Sauce.

Dass es davon heute keine Reste gibt, ist doof, denn sonnabends fehlt uns meistens die Zeit, um zu kochen - Einkaufen, Putzen und was sonst noch so ansteht, nimmt immer so viel Zeit ein. Mal schauen also, was uns einfällt.

In der kommenden Woche habe ich Urlaub und damit alleinigen Küchendienst.  

Freitag, 18. April 2014

Schnee im April: Neules

Neules, Schneeflocken (na gut, in
meinem Falle eher eine ganze Lawine).
Das momentane Vor-Oster-Wetter passt zu diesem eigentlich weihnachtlichen Rezept aus Mallorca: "Neules" ist das mallorquinische Wort für "Schneeflocken".

Damit sind einerseits die Oblaten für Coca de torró gemeint und andererseits Kekse, die ich bislang nur unter dem französischen Namen "Cigarettes russe" kannte (wie heißen die eigentlich auf Deutsch?)

Neules war das fünfte und letzte Gebäck, das ich zur Feier meines Kollegen machte. Fluffig leichte Schneeflocken wurden es bei mir nicht - eher eine Lawine. Meine Neules waren sehr grob - mir fehlt für solches Feingebäck einfach die Übung.

Auf Mallorca werden Neules in einem speziellen Eisen, ähnlich einem Waffeleisen, hergestellt, so dass der Teig gleichzeitig platt gedrückt und gebacken wird.

Neules werden pur gegessen, als Eislöffelersatz genutzt, mit Schokolade ummantelt, gefüllt ... Kurz: Die Keksröllchen sind vielfältig einsetzbar.

Neules

Zutaten für etwa 6 Stück:

35 g Weizenmehl
2 Eiweiß, übrig geblieben von den Crespells
65 g Zucker
eine Prise Salz
40 g Butterschmalz

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Eiweiß und Zucker schlagen, bis es fast zu Eischnee wird. Dann nach und nach Mehl und Schmalz untermischen.

Den Teig esslöffelweise auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben, wo er zu einem dünnen fast durchsichtigen Oval zerlaufen sollte.

Bei 6 bis 8 Minuten backen, bis die Masse goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen und sofort mit einer Palette oder einem Pfannenwender vom Blech nehmen.

Bevor die Neules kalt werden, zigarrenförmig aufrollen und auskühlen lassen.

Donnerstag, 17. April 2014

Coca de torró

Coca de torró.
Ähnlich wie die Krümelkekse ist auch Coca de torró eigentlich eine typische Weihnachtsleckerei, aber für das Geschenk für meinen Kollegen war mir das ziemlich egal.

In Spanien verwendet man für Coca de torró große Oblaten, sogenannte Neules, Schneeflocken. Sie ähneln den Karlsbader Oblaten und sind in der Weihnachtszeit in den Bäckereien erhältlich. Zum Verschenken fand ich kleine Oblaten praktischer.

Coca de torró

Zutaten für ca. 25 Stück:
50 Oblaten, Durchmesser 70 mm
500 g gemahlene Mandeln
400 g Puderzucker
1 Orange
1 Zitrone
Zimt

Coca de torró im Werden.
Zubereitung:

Orange und Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen. Orangenschale abreiben, die Frucht auspressen.

Mandeln, Orangenschale, Orangensaft mit Puderzucker und Zimt zu einem Teig verkneten.

Je einen Esslöffel auf eine Oblate setzen und mit einer zweiten Oblate abdecken. Die Oblaten vorsichtig zusammendrücken, so dass sich die Masse verteilt.

Mittwoch, 16. April 2014

Polvorónes de almendra - spanische Krümelkekse

Polvorónes de almendra.
Neben Crespells und Gató almendra machte ich für das Geschenkkörbchen meines Kollegen auch Polvorónes. Die waren eine Empfehlung von Chef I, der im hispanischen Raum zu Hause ist. Dort gibt es die überall, die wären absolut typisch, meint er.

Ich empfand Polvorones eher als absolut tückisch: Der Teig besteht im Wesentlichen aus Krümeln. Ich kam mir beim Backen vor, als sollte ich einen Keks aus tausenden von Teilen zusammen puzzeln. Mir ging irgendwann auch ohne Spanischkenntnisse auf, dass sich der Begriff polvorón vom spanischen Wort für Pulver ableitet.

Viele Krümel machen einen Keks.
Polvorónes sind eigentlich ein Weihnachtsgebäck, aber darüber setzte ich mich großzügig hinweg, denn Chef I meinte, die gäbe es das ganze Jahr über an jeder Straßenecke. Geschmacklich befand er meine Polvorónes als dicht am Original, die Konsistenz meiner Kekse war allerdings fester. Ich presste den Teig ziemlich zusammen. Ich wollte sie schließlich ganz verschenken und nicht als Bausatz.

Polvorónes de almendra

Zutaten für etwa 1 Backblech:

150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker plus Puderzucker zum Bestäuben
1 EL Zimt
1 Prise Salz
1 Zitrone, unbehandelt, die abgeriebene Schale und die Hälfte vom Saft
100 g Butterschmalz (im Original Schweineschmalz)

Kekse auf dem Weg in der Herd. 
Zubereitung:

Das Mehl und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis das Mehl ganz leicht Farbe angenommen hat und die Mandeln duften. Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen, das Mehl, die Mandeln und die fein geriebene Zitronenschale dazugeben.

Die Zitrone auspressen, die Hälfte vom Zitronensaft und Schmalz unter die Mehlmischung geben und gut verkneten.

Walnussgroße Stücke aus dem Teig formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ein klein wenig flach drücken. Etwa 30 Minuten kühl stellen.

Die Polvorónes mit Puderzucker bestäuben und bei 170 Grad (Umluft) im Backofen ca. 12 Minuten backen. Anschließend noch warm wieder mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen.

Quelle: CK

Dienstag, 15. April 2014

Gató almendra - mallorquinischer Mandelkuchen

Gató almendra,
mallorquinischer Mandelkuchen.
Neben Crespells, den mallorquinischen Osterplätzchen, brachte ich zur Feier meines Kollegen auch Mandelküchlein mit, die ich in kleinen Förmchen buk.

Die Rezepte sind alle ziemlich ähnlich. Ich entschied mich für eines von Mestolo und verzichtete auf das Backpulver. Durch die sechs Eiweiß werden die Küchlein auch so wunderbar fluffig leicht.

Gató almendra - mallorquinischer Mandelkuchen

200 g Zucker
200 g gemahlene Mandeln
6 Eier
Saft einer Zitrone
1 TL Zimt
Puderzucker

Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Danach alle restlichen Zutaten (außer dem Eischnee) zusammen mit dem Eigelb gut, aber rasch vermischen.

Den Eisschnee vorsichtig unterheben.

Anschließend den Teig in gefettete Muffinförmchen und für ca. 15 Minuten bei 170 Grad (Umluft) backen, bis der Kuchen hell- bis mittelbraun ist. Zwischendurch evtl. mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

Wird der Teig in eine größere Form (zum Beispiel eine flache Auflaufform) gefüllt, verlängert sich die Backzeit auf ca. 30 Minuten.

Quelle: Mestolo

Montag, 14. April 2014

Sonne, Mond und Sterne: Crespells - mallorquinische Osterplätzchen

Crespells, mallorquinische
Osterplätzchen.
Letzten Sonntag feierte ein Kollege sein 50. Dienstjubiläum, seinen 65. Geburtstag und seine Pensionierung mit einem Gabelfrühstück in einem seiner Lieblingslokale. Da er sich ein Laptop wünschte, legten wir zusammen und schenkten ihm Geld, aber ich wollte trotzdem nicht mit leeren Händen auftauchen.

Da der Kollege spanisch spricht und gerne auf Mallorca urlaubt, stellte ich ihm ein Körbchen mit Gebäck zusammen, wohl wissend, dass er auch gerne Süßes isst. Und da bald Ostern ist, kamen auch Crespells in den Korb, das mallorquinische Ostergebäck.

Korb mit mallorquinischer Gebäckauswahl
und Pfirsichlikör für einen lieben Kollegen.
Auf der Insel stellen traditionell die Kinder das Gebäck her, und das Rezept ist entsprechend kinderleicht, die Zutaten übersichtlich. Angeblich soll das Rezept jüdischen Ursprungs sein, wogegen das Schweineschmalz in der Rezeptur spricht. Das ersetzte ich durch Butterschmalz, welches ich lieber mag.

Crespells werden ausgestochen. Traditionelle Formen sind Sterne, Herzen, Monde und Kreise. Keine Hasen. Das geht in diesem Haushalt natürlich gar nicht.

Da die Crespells in diesem Jahr Bestandteil unseres österlichen Gabelfrühstücks sein werden, reiche ich sie als Beitrag zu Tinas Osterevent ein.



Crespells

Sonne, Mond und Sterne werden ausgestochen.
Zutaten für etwa zwei Backbleche:

500 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
150 g Puderzucker plus Puderzucker zum Bestäuben
100 g Butterschmalz
100 ml Olivenöl
1 Orange, der Saft davon
2 Eigelb
1/2 Zitrone, die Schale davon
1 Prise Zimt

Zubereitung:

Da hat sich doch glatt ein Hase
eingeschlichen!
Alle Zutaten bis auf den Puderzucker zum Bestäuben in eine Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Dann den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer Silikonmatte oder einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Sterne, Herzen, Monde und Kreise ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Bei 180 Grad (Umluft) die Plätzchen etwa eine Viertelstunde backen.

Wenn sie goldbraun sind, herausnehmen und dick mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Mallorca today

Sonntag, 13. April 2014

Szenen einer Ehe: Nicht Fisch, nicht Fleisch

Sie: "Ich freue mich: A. besorgt heute früh bei Hagenah frische Fischfrikadellen. Die essen wir dann in der Mittagspause."

Er, völlig empört: "Und warum bekomme ich keine?!"

Sie: "Ähm, du isst doch keinen Fisch?"

Er: "Fischfrikadellen sind aber was völlig anderes!"

Samstag, 12. April 2014

Rückblick: Kühlschrank und Wochenplan KW 14

Der Kühlschrank nach
dem Wochenendeinkauf,
ziemlich übersichtlich. 
Letzten Sonnabend hing ich durch Zeitumstellung, Erkältung, Wetterwechsel und viel Stress auf der Arbeit ein wenig in den Seilen. Den Sonnabend verschlief ich weitgehend. Der Gatte war so nett, alleine einkaufen zu gehen.

Zudem hatte keiner von uns Lust, einen Wochenplan zu machen. Letztlich haben wir uns dann aber doch aufgerafft.

Im Büro war die Wochen dann für uns beide ziemlich hart. Ab Mittwoch fiel ich direkt nach der Heimkehr ins Bett. Dem Gatten ging es ähnlich, nur, dass er sich aufraffte, irgendwann noch was zu kochen.

Sonnabend gab es Wachtelbohnensalat auf Tortas de Aceitas mit Ibéricosegel, ein Beitrag zur Metro Kochherausforderung Frühling 2014. Für den Gatten briet ich noch etwas Putenbrust mit Rosmarin und Knoblauch dazu.

Sonntag machte ich mir eine Forelle blau mit Fliederbeerblütenessig.

Montag sollte es eigentlich aus nostalgischen Gründen ein Fertiggericht geben: Champignon-Plätzli. Allein, in vier Läden waren die nicht aufzutreiben. Ob's die überhaupt noch gibt? Stattdessen gab's Nasi Goreng.

Dienstag musste ich das geplante Fremdessen wegen der Situation im Büro absagen - der Schreibtisch wurde und wurde nicht leerer. Abends bummelte ich mit dem Gatten, um auf andere Gedanken zu kommen, und dabei fanden wir zufällig die gesuchten Champignon-Plätzli. Muss ich sagen, dass sie nicht so gut schmeckten wie in unserer Erinnerung?

Die ursprünglich geplanten "Sieben Köstlichkeiten aus dem Wok" - so heißt seit ewigen Zeiten ein asiatisch inspiriertes Gericht aus Wurzeln, Brokkoli, Soja- und Bambussprossen, Pilzen und Zuckerschoten mit Fleisch und Reis - gab's am Mittwoch. Die Fleischeinlage war die Putenbrust vom Sonnabend - beim Gatten waren die Augen größer als der Magen.

Donnerstag wollte ich Albondigas machen, aber es gab die Reste vom Mittwoch.

Freitag wollte der Gatte Lachs im Blätterteig-Spinat-Mantel zubereiten. Allerdings zeigte die Woche jetzt auch bei ihm Spuren: Er nahm nichts dafür aus dem Tiefkühler. Stattdessen machte er Würstchengulasch - frisches Futter für die Reihe Kochen ohne Tüte.

Wir hoffen, die nächste Woche wird etwas ruhiger. Wir wissen, dass dem nicht so ist.

Freitag, 11. April 2014

Kuchen von Earl Grey und Salzkaramell-Schokolade

Kuchen von Earl Grey und
Salzkaramell-Schokolade.
Mein letzter Beitrag zur Metro Kochherausforderung Frühling 2014 ist wie der Käsekuchen von Nelson Müllers Tante Hilde das personifizierte Böse gemessen an den Mengen von Butter, Zucker und Eiern, die er enthält. Und natürlich brachte ich ihn wieder mit ins Büro. Wobei: Der Kuchen ist so leicht und fluffig, der kann keine Kalorien haben.

Blaumann I meinte jüngst entnervt, er werde immer fetter. Zu einem Event passte ihm der Smoking schon nicht mehr. Seine Frau beschied, das sei nicht so schlimm, ein Smoking sei ein Stehanzug, er müsse darin nicht sitzen können. Pragmatisch, wie ich nun mal bin, fragte ich, ob man ihn zum Event denn im Liegen transferiert habe, wenn der Anzug zum Sitzen zu eng sei. Blaumann I konnte darüber nicht lachen und beschied fürderhin, den Aufzug zu meiden.

Earl Grey-Teebeutel in Milch.
Mein böberster Chef ist nicht der einzige, der Figurprobleme hat, seitdem ich in der Abteilung arbeite. Nach Jahren vergeblicher Diäten habe ich beschlossen, dass alle um mich herum fetter werden müssen, damit ich schlanker wirke. Ist einfacher als Diät und sehr effektiv. Außerdem sind die Kollegen ja selbst schuld. Sie müssen die mitgebrachten Köstlichkeiten ja nicht essen. Sie könnten auch die Selbstdisziplin haben, die eine dürre Umwelt immer von uns Fetten verlangt, und den Süßkram ignorieren.

Gehackt gelegte Schokolade.
Wobei das mit dem Ignorieren bei diesem Kuchen echt schwer fällt. Schon der Teig war so lecker, dass ich am liebsten darin gebadet hätte. Wäre ich nicht schon verheiratet, ich hätte den Kuchen geehelicht!

Da ich anders als im Originalrezept keine dunkle Schokolade, sondern sehr süße Salted Caramel-Schokolade verwendete, reduzierte ich die Zuckermenge radikal. Eigentlich hätte ich den zusätzlichen Zucker auch ganz weglassen können. Außerdem gab ich den Tee nicht samt der Blätter in den Teig, da ich mir nicht vorstellen konnte, auf Teeblättern zu kauen.

Kuchen von Earl Grey und Salzkaramell-Schokolade

Viele, viele Kalorien in Form von
Schokolade und Butter.
Zutaten für eine 26er Springform:

4 g Earl Grey-Blätter (ca. 2 Teebeutel)*
100 ml  Milch
200 g Salzkaramell-Schokolade*
50 g dunkle Schokolade
200 g kalte Butter plus etwas zimmerwarme zum Ausfetten der Form
140 g gemahlene Mandeln plus ein paar mehr zum Ausstäuben der Form
6 Eier
75 g brauner Zucker

*Zutaten aus der Metro Kochherausforderung Frühling 2014

Gleich gibt es Kuchen.
Zubereitung:

Milch mit dem Tee kurz zum Kochen bringen und abkühlen lassen. Teebeutel gut in die Milch auspressen.

Schokolade grob hacken und mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen.

Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, Zucker hinzugeben und nochmal aufschlagen.

Schokoladen-Butter-Masse mit den Mandeln aufschlagen. Eigelb dazu geben, dann die Milch. Gut verrühren. Eischnee unterheben.

Kuchen von Earl Grey und
Salzkaramell-Schokolade.
Springform ausfetten und mit gemahlenen Mandeln ausstäuben. Teig in die Springform geben und bei 180°C (Umluft) ca. 40 Minuten backen, bis ein hinein gestochenes Holzstäbchen fast trocken ist, die Masse in der Form aber noch etwas wabbelt.

Form aus dem Ofen nehmen und den Rand vorsichtig mit einem Messer lösen. Auf ein Kuchengitter stellen und komplett abkühlen lassen.

Mit Sahne und / oder Vanilleeis servieren.

Quelle: BBC Good Food Magazine 4/2011