Donnerstag, 30. März 2017

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch (Espresso, banana and almond smoothie)

Beim Fotografieren dieses Smoothies streikte meine Kamera. Ja, ich weiß selbst, er sieht aus wie Moppelkotze, ist aber ausgesprochen köstlich, vor allem gut gekühlt.

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch.
Wenn Du kein Mandelmus* bekommst, kannst Du auch Erdnussbutter nehmen. Die schmeckt allerdings dominanter. Dennoch: Beides ist lecker.

Der Smoothie lässt sich auch prima aus eingefrorenen Bananen zubereiten. Doch, Du kannst Bananen einfrieren. Ich mache das regelmäßig, wenn ich überreife Bananen habe und sie gerade nicht verarbeiten kann. Jedenfalls: Wenn Du den Smoothie aus gefrorenen Bananen machst, kannst Du auf Eiswürfel verzichten.

Bananen-Espresso-Smoothie mit Mandelmus und Mandelmilch (Espresso, banana and almond smoothie)

Zutaten für 2 Portionen:

1 TL Espressopulver, gemischt mit 1 TL kochendem Wasser
360 ml Mandelmilch
50 g Hafer- oder andere Getreideflocken
1 reife große Banane
2 getrocknete Datteln ohne Kern
2 EL Mandelmus / Mandelbutter
1 Handvoll Eiswürfel

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einen Blender geben und zu einer homogenen Masse mixen. Dann das Eis dazu geben und nochmal kurz durchmixen.

Quelle: Delicious Magazine Oktober 2016

*Affiliate link

Samstag, 25. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 12

Diese Woche war ein wenig chaotisch und anstrengend, weswegen es den Plan nur als Einkaufszettel gibt.

Provisorischer Wochenplan samt Einkaufszettel.
Sonnabend gab's Currywurst und Pommes frites.

Sonntag aß ich einen gefüllten Pfannkuchen aus der Vorwoche.

Montag kamen wir das erste Mal ins Schleudern. Das Saltimbocca war kein Problem, aber als ich die Polenta machen wollte, stellte ich fest, dass unsere schier unendlich scheinenden Maisgrießvorräte erschöpft waren. Dinkelgrieß war kein adäquater Ersatz, ließ sich aber essen.

Dienstag gab's überbackene Blumenkohl-Makkaroni.

Mittwoch kam ich später und nach einem anstrengenden Termin erschöpfter als gedacht nach Hause. Der Gatte, selbst drei Wochen im Job am Limit, ahnte schon so was und besorgte auf dem Heimweg TK-Baguettes. Die gab's statt Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen, und die mag er im Gegensatz zu mir sehr gerne.

Donnerstag war der Gatte so erschöpft, dass er nach der Arbeit gleich ins Bett fiel. Mir reichte ein simples Spiegelei.

Freitag hielt die Erschöpfung des Gatten an, also übernahm ich den Küchendienst. Statt Wiener Schnitzel gab's Spinat-Spaghetti mit Hackbällchen.

Im Büro klappte es mit der Mittagspausenversorgung. Es gab Sommerrollen und Bananen-Mandel-Espresso-Smoothie - ich habe zurzeit stressbedingt wenig Hunger.

Dienstag, 21. März 2017

Couscous mit Apfelsinen und Rosinen

Wenn ich im Vertretungsdienst bin und eigentlich keine Zeit für eine Mittagspause habe, vergesse ich schon mal, meine Mittagspausenschichtsalate halbwegs ordentlich zu fotografieren. Dieser hier sah wirklich hübsch aus, aber alles, was blieb, war diese Draufsicht.

Couscous mit Apfelsinen und Rosinen
Couscous mit Apfelsinen und Rosinen

Zutaten für 1 - 2 Portionen:

Für den Salat
1 Apfelsinen
4 EL Couscous
80 ml Apfelsinensaft
1 - 2 EL Rosinen
1 - 2 EL geröstete Pinienkerne
1 EL feingehackte glatte Petersilie
1 TL Koriandersamen, geröstet und gemörsert
Salz
Pfeffer

Für das Dressing:
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Apfelsine filetieren und dabei den Saft auffangen (er wird für das Dressing benötigt).

Rosinen zum Apfelsinensaft geben, erhitzen und über den Couscous gießen. Den Couscous quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern. Die Petersilie unterheben und alles mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken. Apfelsinenstücke und Pinienkerne über den Couscous geben.

Salatdressings mache ich meistens aus der Lamäng, deswegen gibt's da keine Mengenangaben. Den beiseite gestellten Apfelsinensaft  mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Olivenöl zu einem Dressing verquirelen (ich nehme einfach ein Schraubdeckelglas und schüttle).

Salat und Dressing mischen, dann servieren.

Quelle: Vintage Kitchen

Sonntag, 19. März 2017

#sonntagsglück: Abendessen im Spajz

Kurz vor unserem Büroumzug hatte ich noch die Gelegenheit, mich mit Murok Marci im Spajz zu treffen. In das kleine Bistro wollte ich schon lange, aber für einen Mittagspausenspaziergang ist es zu weit weg. Freitags und sonnabends hingegen ist das Lokal bis 22 Uhr geöffnet - ideal für ein feines Abendessen nach der Arbeit.

Pulled Pork zwischen Sylter Graubrot mit Süßkartoffelspalten, Cole Slaw und BBQ-Mayonnaise.
Das Spajz findet sich in einem ehemaligen Eckladen, der zu einem kleinen Restaurant mit offener Küche umgestaltet wurde. Es gibt nur wenige Tische. Wenn mensch also anders als wir nicht sehr früh am Abend kommt, ist eine Reservierung angebracht.

Nóra Hórvath, die Inhaberin des Spajz, arbeitete in der Gutsküche von Matthias Gförer und im Vlet, bevor sie sich 2016 selbstständig machte. Die Hamburgerin mit ungarischen Wurzeln legt Wert darauf, dass sie weiß, woher die Produkte, die sie verarbeitet, kommen. Das Ergebnis ist ehrliche Küche, einfach gutes Essen, wie ich es mag.

Noch ein Blick aufs Pulled Pork (und auf die beiden Tische im Schaufenster samt Platz und Straße vorm Lokal). 
Die Tageskarte gibt es auf der Spajz-FB-Seite. Immer auf der Karte ist das Pulled Pork, das wir bei unserem Besuch aßen. Und wenn Du siehst, dass es Zserbó gibt, lohnt sich der Weg gleich doppelt: Der Aprikosen-Walnuss-Schokokuchen ist wunderbar.

Ach ja, und der Weg zu Tante Meier ist so abenteuerlich, dass ich mich wieder daran erinnerte, dass ich schon lange mal einen Toilettenblog über originelle Örtlichkeiten starten wollte.

Mehr zu Nóra Hórvath und ihr Spajz gibt es bei Mit Vergnügen. Dieser Beitrag geht rüber zum #sonntagsglück.

Samstag, 18. März 2017

Rückblick: Wochenplan KW 11/17: Endlich Pfannekuchen

In dieser Woche lebten wir überwiegend aus dem Tiefkühler, denn der soll mal wieder leer werden. Von Zeit zu Zeit ist das einfach notwendig. Außerdem spart es abends Zeit, denn ich hatte in dieser Woche Spätdienst, und der Gatte war alleine im Büro. Da hat dann keiner Lust, zu kochen.

Unser Wochenplan in der Theorie:

Wochenplan der KW 11/2017
In der Praxis sah unser Speiseplan dann so aus:

Sonnabend gab's Döppekooche. Ich hatte von Mudderns 8 kg Kartoffeln bekommen. Einen Teil verschenkte ich an Kollegen, aber bummelig 3 kg waren noch über - ideal für ein Gericht, das quasi nur aus Kartoffeln, Eiern und Fleisch besteht.

Sonntag gab's Rinderbäckchen auf Graubrot. Ich hatte noch eine Portion im Tiefkühler. Kartoffelbrei wäre zwar feiner gewesen, aber die Kartoffeln landeten am Vortag alle im Döppekooche.

Montag gab's nochmal Döppekooche, zumindest für mich. Der Gatte war zu erschöpft zum Essen und fiel gleich nach der Heimkehr ins Bett, um bis zum nächsten Morgen durchzuschlafen.

Dienstag gab's Bohnensuppe aus dem Tiefkühler (und dazu ein paar übriggebliebene Frühstücksbrote).

Mittwoch gab's eine Käse-Schinken-Lasagne (für die Reihe "Kochen ohne Tüte"). Die Lasagne reichte auch noch für Donnerstag, so dass der Blumenkohlauflauf noch im Tiefkühler schlummert.

Freitag gab's dann endlich die gefüllten Pfannkuchen - ich hatte im Tiefkühler noch Frühlingsrollenplatten entdeckt, die ein prima Pfannkuchenersatz sind, wenn man abends zu müde ist, welche zu machen.

Der Tiefkühler ist jetzt ein gutes Stück leerer.

Für's Büro gab's im Wechsel Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant und Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

In der nächsten Woche hoffe ich auf eine Mittagspause außerhalb des Büros und will mal die Foodtrucks der Lunch-Karawane, die in der Nähe hält, ausprobieren. Vielleicht gibt's das Essen dort ja auch zum Mitnehmen, denn ich überziehe ungern meine halbstündige Mittagspause.

Freitag, 17. März 2017

Das dritte #12von12-im-März-2017-Rezept: Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant

Aus irgendeinem Grund hatten wir Apfelsinen und Wurzeln übrig. Daraus wurde ein feiner Salat für die Mittagspause.

Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant.
Nach dem Kürbiskernkrokant bin ich inzwischen geradezu süchtig. Es ist einfach mega lecker. Zum Glück bleibt genügend übrig, um es auch noch ohne Salat zu knuspern.

Wie meistens, kann ich beim Dressing keine Mengenangabe machen. Ich würze einfach nach Geschmack.

Apfelsinen-Wurzel-Salat mit Kürbiskernkrokant

Zutaten für 2 große Portionen:

8 Wurzeln (Karotten, Möhren)
4 Apfelsinen (Orangen)
1 Bund Lauchzwiebeln (Frühlingszwiebeln)
1 Bund glatte Petersilie
1 - 2 Stängel Minze
3 EL brauner Zucker
100 g Kürbiskerne (geschält)
Sojasauce
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Wurzeln schälen, raspeln und in eine Schüssel geben.

Die Apfelsinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Die Apfelsinenfilets zu den Wurzeln geben.

Die Lauchzwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden und zum Salat geben.

Petersilie und Minze fein hacken und zum Salat geben.

Braunen Zucker in einer Pfanne zum Schmelzen bringen, dann die Kürbiskerne darin karamellisieren und mit einem großzügigen Schuss Sojasauce ablöschen.

Apfelsinensaft mit Salz und Pfeffer würzen, ggf. noch mit einem Spritzer Sojasauce abschmecken und mit dem Olivenöl zu einem Dressing verquirlen (ich schüttle das Dressing immer in einem Schraubdeckelglas, worin ich es auch mit ins Büro nehme).

Zum Servieren den Salat mit dem Dressing vermischen und den Krokant darüberstreuen.

Inspiration: Kikkoman

Donnerstag, 16. März 2017

Das zweite #12von12-im-März-2017-Rezept: Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Früher mochte ich keine Rote Bete, weil ich die nur eingelegt aus dem Glas kannte. Meine Eltern aßen wenig frisches Gemüse. Mudderns ist bis heute überzeugt, kein rohes Gemüse zu vertragen. So kannte ich früher also Gemüse und Obst oft nur aus Dose oder Glas. Selbst das aus dem eigenen Garten wurde selten roh gegessen, sondern eingeweckt.

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen.
Deswegen bekam ich große Augen, als Anfang der 1990er die Frau meines Hebräischlehrers rote Knollen erst schälte und dann über eine Reibe zog - für einen Rote Bete-Apfel-Salat, wie ich erfuhr. So sah also Rote Bete aus, bevor sie eingelegt wird, und man kann sie sogar roh essen ....

Ich würze normalerweise aus der Lamäng, deswegen gibt's dafür keine Mengenangaben

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 2 große Portionen:

4 kleine Rote Bete
3 Äpfel, gerne Boskoop
Zitronensaft
Zucker
Salz
Pfeffer
Apfelessig
Rapsöl


Zubereitung:

Rote Bete schälen, raspeln und in eine Schüssel geben.

Äpfel schälen, die Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke ebenfalls raspeln. Mit etwas Zitronensaft beträufeln (wenn es Dich nicht stört, dass die Raspel braun werden, kannst Du das auch lassen).

Zucker in eine Pfanne geben, karamellisieren lassen und die Apfelraspel kurz darin wenden. Abkühlen lassen und zur Roten Bete geben.

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und zum Salat geben.

Für das Dressing Apfelessig, Salz, Pfeffer und Rapsöl in ein Schraubdeckglas geben und durch Schütteln vermischen. Vor dem Servieren über den Salat geben und gut vermischen.

Mittwoch, 15. März 2017

Das erste #12von12-im-März-2017-Rezept: Bananenroulade mit Baiser (Bananroulade / Marengsroulade)

Während unseres letzten Urlaubs tat es uns ein Bananenkuchen besonders an: Er schmeckt nämlich wie Banana Split, und das lieben wir beide. Letzten Sonntag hatte ich wieder drei überreife Bananen, im Tiefkühler war Eiweiß, also gab's nachmittags Bananenroulade zum Tee.

Bananenroulade mit Baiser.
Ich habe die Menge ein bisschen angepasst: Statt der erforderlichen drei Eiweiß hatte ich sechs eingefroren, die ich auch alle verarbeitete. Dafür fanden sich im Tiefkühler nur noch 100 g Mandeln, und ein Sahnebecher hat nur 200 g. Es passte aber alles.

Bananenroulade mit Baiser (Bananroulade / Marengsroulade)

Zutaten für 1 Backblech:

Für den Baiser:
3 Eiweiß
160 g Puderzucker
200 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse

Für die Füllung:
200 g Sahne
3 Bananen
1 Spritzer Zitronensaft
2 TL Vanillezucker
1 TL Zucker
200 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre
etwas Kondensmilch

Zubereitung:

Für den Baiser Eiweiß mit der Hälfte des Puderzuckers steifschlagen. Dann den restlichen Zucker und die gehackten Nüsse unterheben und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 130°C (Umluft) etwa 30 bis 40 Minuten backen und auf dem Backpapier auskühlen lassen.

Für die Füllung Sahne, Vanillezucker und Zucker steif schlagen. Die Hälfte der Schokolade fein hacken und wird hinzufügen. Die Masse auf dem Baiser verstreichen.

Die Bananen pellen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und auf der Sahnemischung verteilen.

Den Baiser vorsichtig einrollen und auf eine Kuchenplatte heben.

Die restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen. So viel Kondensmilch dazu geben, dass sie schön flüssig ist. Die Baiserrolle mit der Schokolade verzieren. Bis zum Servieren kaltstellen.

Quelle: Mim-i