Dienstag, 3. März 2015

Stew mit Guinness und Fleischbällchen

Dieses Rezept stammt aus dem Waitrose-Kundenmagazin, das ich zusammen mit dem von Sainsbury's gerne lese, auch wenn ich nicht in England bin. Online gibt es da zum Glück einiges, auch wenn mir die Printausgaben um einiges lieber wären.

Es ist von den Hemsley-Schwestern, britische Fernsehköchinnen und Bloggerinnen, deren ersten Kochbuch, "Natürlich gut essen", jetzt auf Deutsch erschien.

Stew mit Guinness und Fleischbällchen auf Kartoffelstampf.
Die Fleischbällchen habe ich frisch gemacht, statt fertige zu kaufen, so dass die Zubereitung etwas länger dauerte. Aber in der Zeit, die die Fleischbällchen brauchen, kann man dazu nutzen, das Gemüse vorzubereiten, dann relativiert sich die längere Zubereitungsdauer wieder.

Stew mit Guinness und Fleischbällchen

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:
Für die Fleischbällchen:
500 g Rinderhack
1 Scheibe altbackenes Brot, eingeweicht und ausgedrückt
1 Ei
Salz
Pfeffer
Senf
Tomatenmark
Butter
6 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 große Zwiebeln, gewürfelt
750 ml Guinness
1 Bund glatte Petersilie, Blätter grob gehackt, Stiele im Ganzen gelassen
3 Thymianzweige
3 Lorbeerblätter
4 Wurzeln, geschält und in große Stücke geschnitten
400 ml Rinder- oder Gemüsebrühe

Zubereitung:

Das Hack mit dem Brot und dem Ei verkneten, mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken und zu Hackbällchen formen.

Butter in einer großen Kasserolle bei mittlerer Hitze erhitzen und die Hackbällchen von allen Seiten braun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Knoblauch und Zwiebeln für 10 bis 15 Minuten unter ständigem Rühren regelmäßig anbraten, bis sie weich, aber nicht braun sind. Tomatenmark dazu geben und kurz Farbe nehmen lassen. Mit Guinness ablöschen.

Petersilienstiele, Thymianzweige und Lorbeerblätter zu einem Bouquet garni zusammenbinden und in den Topf geben. Zum Kochen bringen, dabei den Topfboden gut abkratzen, um den Bratensatz zu lösen, denn der sorgt für einen karamelligen Geschmack.

Bier auf ca. die Hälfte reduzieren lassen, dann die Wurzeln, die Hackbällchen und die Brühe dazu geben und ca. 30 Minuten köcheln. Die Sauce sollte jetzt eine sirupartige Konsistenz haben.

Das Stew mit Kartoffelstampf servieren. Reste lassen sich gut einfrieren.

Stew mit Guinness und Fleischbällchen auf Kartoffelstampf.
Quelle: Waitrose

Affiliate links zu den Kochbüchern von Melissa und Jasmine Hemsley

Donnerstag, 26. Februar 2015

Apfel-­Thymian-­Speck-Pfannkuchen aus dem Ofen

Als ich im Originalrezept las, dass sich dieser Pfannkuchen nur schwer wenden lässt, war klar, dass ich ihn im Ofen mache. So ein Pfannkuchen aus dem Ofen ist einfach super praktisch.

Das Ergebnis war lecker, wurde allerdings ein bisschen blass - ich hätte kurz vor Ende noch den Grill einschalten sollen.

Apfel-Thymian-Speck-Pfannkuchen aus dem Ofen - komplett durchgebacken, aber 'n büschen blass.
Apfel-Thymian-Speck-Pfannkuchen aus dem Ofen

Zutaten für 4 Portionen:

4 Eier
240 g Mehl
220 ml Milch
Salz und Pfeffer
2 große Äpfel, gerne Boskoop
8 Zweige Thymian (oder getrockneten Thymian)
120 g Speck, gewürfelt

Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Eigelb und Mehl verrühren, Milch nach und nach unterrühren. Salzen und pfeffern. Thymianblättchen abzupfen und dazugeben. Äpfel vierteln, entkernen und in Stückchen schneiden. Am Schluss den Eischnee unterheben.

Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Ggf. einen Teigschaber zur Hilfe nehmen,  damit sich der Teig gleichmäßig verteilt.

Backblech in den Ofen schieben und bei 180°C (Umluft) ca. 30 Minuten backen.

Ist der Pfannkuchen gar, wird er in Streifen geschnitten und serviert.

Quelle: CK

Samstag, 21. Februar 2015

Rückblick: Wochenplan KW 08

In dieser Woche sprang ich mal wieder zwischen drei Schreibtischen und drei Schichten herum, also gestaltete sich das Kochen wieder einfach. Gleichzeitig wirbelten wir unseren Plan kräftig durcheinander.

Sonnabend gab's den schon eingeplanten Hirschsauerbraten mit Kartoffel-Sellerie-Stampf. Der reichte für mich auch noch für Sonntag.

Montag sollte es eigentlich einen Gemüseauflauf geben, aber es waren noch Reste da. Für mich gab's Rundstück warm, für den Gatten Spaghetti carbonara

"Ich hab' den Auflauf für dich fotografiert,
Schatz", verkündete der Gatte stolz.
Dienstag gab's den Gemüseauflauf. Das eigentlich geplant Lammfilet (mit Schafskäsesauce und Reis) schlummert noch im Tiefkühler.

Der Mittwoch verlief dann endlich mal nach Plan: Es gab Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti.

Donnerstag gab's nochmal den Gemüseauflauf anstatt der geplanten Pellkartoffeln mit Frankfurter Grüner Sauce.

Freitag war ich auf dem Swutsch. Der Gatte machte sich Pizza.

Nächste Woche haben wir ein paar Tage frei und gehen fremdessen.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Marmorkuchen mit Bananen

Normalerweise werden bei uns nur so zwei bis drei Bananen braun. Diesmal war es gleich ein halbes Dutzend, die ich in aller Ruhe verbuk, während ich auf den Heizungsableser wartete.

Marmorkuchen mit Bananen.
Als ich dann mit einiger Verspätung ins Büro kam, freuten sich die Kollegen über noch warmen Kuchen:

Chef I so: "Oh, Kuchen. Besonderer Grund?"

Ich so: "Nö, habe auf den Heizungsmonteur gewartet."

"Chef I so: "Na, wassen Glück, dass der nicht erst nachmittags kam. Wer weiß, was dir dann eingefallen wäre ... "

Wie gut, dass er nichts vom zweiten Kuchen wusste, der noch zu Hause stand ... Und von den drei gewaschenen Maschinen Wäsche ...

Dieser Kuchen ist sehr saftig, fast wie ein Brownie.

Frisch aus dem Ofen: Marmorkuchen mit Bananen.
Marmorkuchen mit Bananen

Zutaten für ein Backbleck oder zwei Auflaufformen:

6 Bananen
1/2 Zitrone, der Saft davon
250 g Butter, zimmerwarm
2 EL Vanillezucker
350 g Zucker
4 Eier
450 g Mehl
4 TL Backpulver
4 EL Kakaopulver
1 EL Milch

Zubereitung:

Bananen in Stücke schneiden und mit Zitronensaft fein pürieren.

Eier trennen.

Eiweiß steif schlagen.

Eigelb, Zucker und Vanillezucker weiß schlagen. Butter unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, abwechselnd mit Bananenpüree unter den Teig rühren, dann den Eischnee unterrühren.

Die Hälfte des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Unter die andere Teighälfte Kakao und Milch rühren.

Schokoteig auf den hellen Teig streichen und mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.

Im Backofen bei 160°C (Umluft) ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Quelle: Kochbar

Dienstag, 17. Februar 2015

Letzte Chance: Supperclub mit Kitchennerd Sandra als Auftakt zur Social Media Week Hamburg #smwhh

Zum Start der Social Media Week Hamburg bietet Sandra von Kitchennerds.de einen Supperclub zum kulinarischen Networking in privatem Ambiente an.

Dabei könnt ihr dem Kitchennerds-Koch, YouTuber und Foodblogger, Niklas Zeiner, über die Schulter schauen, Tipps & Tricks lernen und genießen!

Das Networking-Dinner wird am 23. Februar ab 19 Uhr im Kochatelier Oberfein in der Sillemstraße in Eimsbüttel stattfinden. 

Sichert Euch schnell einen Platz, denn der Anmeldeschluss ist schon am 18. Februar 2015!

Und das kommt auf die Teller:
Menü
Vorspeise:
Rotkohl-Süppchen mit Schwarzkümmel und Vollkornbrot-Chip mit Makrelen-Creme
Hauptgang:
geschmorte Rinderhüfte mit Steckrüben-Pürree, Steckrübe süß sauer, gebackenem Rosenkohl und Petersilie-Pesto
Dessert:
Bananen Walnuss-Parfait auf Bananen-Brot mit Himbeere in drei Konsistenzen
35 Euro /p.P.

Vegetarisch
Vorspeise:
Rotkohl-Süppchen mit Schwarzkümmel und Vollkornbrot-Chip mit Guacamole
Hauptgang:
Kichererbsen-Falafel mit Minze und Kreuzkümmel, dazu Steckrüben-Pürree, Steckrübe süß sauer, gebackenem Rosenkohl und Petersilie-Pesto
Dessert:
Bananen Walnuss-Parfait auf Bananen-Brot mit Himbeere in drei Konsistenzen
35 Euro /p.P.

Tickets gibt es via Eventbrite (kein Einlass ohne Ticket, also unbedingt bestellen!).

Es wird eine Weinempfehlung vom Sommelier Jan Lipka geben. Den Wein könnt ihr vor Ort erwerben. Ansonsten gilt: BYOB (Bring your own Bottle).

Montag, 16. Februar 2015

Montagsschweinerei: Schweinenackensteaks mit Erdnussfüllung

Montagsschweinereien
Normalerweise poste ich ja montags keine Rezepte, aber wenn es hier schon mal Schweinefleisch gibt, schreit das ja geradezu nach der Teilnahme am Blog-Event "Montagsschweinereien" der giftig Blonden.

Dass das Rezept dann auch noch von ihr stammt, ist allerdings purer Zufall.

Beim Einkauf merkte ich wieder mal, wie gerne ich beim Büro-Schlachter einkaufe. Ich stand erst etwas ratlos vor der Theke, weil ich vergeblich Karbonade ohne Knochen suchte. Als die Verkäuferin hörte, was ich vorhabe, empfahl sie Schweinenackensteak und versah sie auch gleich noch mit einem Schmetterlingsschnitt.

Sie hätte mir das Fleisch auch noch geklopft, aber das wollte ich lieber selbst machen, wenn ich die Menge der Füllung abschätzen konnte.

Schweinenackensteak mit Erdnussfüllung und Kartoffelchips aus dem Ofen.
Ich habe das Rezept leicht verändert, weil ich etwas Sauce haben wollte.

Schweinenackensteaks mit Erdnussfüllung

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Füllung:
1 Handvoll Erdnüsse, geröstet und gesalzen, grob gehackt
2 EL Erdnussbutter
ein ganz kleiner Apfel, gerieben
etwas Sahne

Außerdem:
2 Schweinenackensteaks mit Schmetterlingsschnitt (oder Du schneidest selbst eine Tasche hinein)
Salz
Pfeffer
Currypulver
Butterschmalz
200 ml Wasser
200 ml Sahne
1 bis 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Alle alle Zutaten für die Füllung mit etwas Sahne (von den 200 ml) cremig rühren. Die Masse sollte nicht allzu flüssig sein, sonst rinnt sie beim Braten aus dem Fleisch.

Das Fleisch ggf. etwas flacher klopfen. Die Füllung hineingeben und die Taschen mit Zahnstochern verschließen. Bleibt Füllung übrig, kommt sie später in die Sauce.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Koteletts von beiden Seiten scharf anbraten.

Die gefüllten Schweinenackensteaks in der Pfanne.
Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und den Bratenrückstand mit dem Wasser lösen. Sahne und Erdnussmuss sowie ggf. den Rest der Füllung hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fleisch wieder in die Pfanne zurückgeben bei kleiner Flamme so lange dünsten, bis das Fleisch durch ist.

Schweinenackensteak mit Erdnussfüllung und Kartoffelchips aus dem Ofen.
Quelle: Giftige Blonde