Dienstag, 24. Januar 2017

Overnight Oats mit Mandarinen und Joghurt

Mandarinen neigen dazu, sich bei uns ungeplant zu vermehren. Wir beide kaufen sie gerne in der Stiege, und so sind jeden Winter eine Menge davon da.

Overnight Oats mit Mandarinen und Joghurt.
Overnight Oats mit Mandarinen und Joghurt

Zutaten für 1 Portion:

5 Mandarinen
50 g Getreideflocken
2 EL Joghurt

Zubereitung:

3 Mandarinen auspressen. Getreideflocken in ein Glas geben und mit dem Saft übergießen. Den Joghurt auf die Flocken geben und das Glas ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zwei Mandarinen pellen, in das Glas geben und genießen.

Du kannst die beiden Mandarinen auch pellen, sofort in das Glas geben und alles zusammen über Nacht ziehen lassen, aber ich mag's so lieber.

Quelle: Overnight Oats

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Donnerstag, 19. Januar 2017

Banana Split Overnight Oats

Langsam gewöhne ich mich an die Overnight Oats. Sie sind eine schöne Alternative zu Joghurt mit Müsli, zu Salat oder Schichtsalat in der Mittagspause.

Banana Split Overnight Oats.
Banana Split Overnight Oats

Zutaten für 1 Portion:

50 g Hafer- oder andere Getreideflocken
120 ml Milch
1/2 TL Vanillezucker
1 Banane, vollreif
2 Stücke dunkle Schokolade

Zubereitung:

Haferflocken und Milch mit Vanillezucker in ein Bügelverschluss- oder Schraubdeckelglas geben und ein paar Stunden oder über Nacht quellen lassen.

Schokolade fein hacken. Die Hälfte auf die Haferflocken geben. Die Banane pellen, in Scheiben schneiden und auf die Hafeflocken geben. Die restliche Schokolade darüber verteilen und alles zusammen löffeln.

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Mittwoch, 11. Januar 2017

Blogpause. Aus Gründen.

Manchmal überstürzen sich die Ereignisse. Hier geht es erst mal nicht weiter.

Passt auf Eure Lieben auf.



Dienstag, 10. Januar 2017

Nicht nur für Lehrer, Schneider und Beamte: Gehacktesstippe mit Champignons

Wenn wir zu viele Kartoffeln kauften, stehen Pellkartoffeln mit Quark bei uns ganz oben auf der Liste. Ich kann die immer essen und mache sie mir oft sonntags, wenn ich keine Lust habe, für mich alleine zu kochen, aber etwas Warmes essen möchte.

Beamtenstippe mit Champignons und Pellkartoffel.
In einer Kochgruppe sah ich ein Foto von Pellkartoffeln mit Hacksauce und lernte, dass das eine so genannte Beamtenstippe ist, eine Sauce aus Fleischresten oder eben Hackfleisch. Das ist eine schöne Resteverwertung für den Sonntagsbraten und schnelles Feierabendessen.

Außerdem ist es ein Arme-Leute-Essen, denn was wir heute oft vergessen: Früher gehörten Schneider, Lehrer und einfache Beamte nicht zu den Wohlhabenden.

Normalerweise wird das Hackfleisch ohne Anbraten in einer Bratensauce gegart. Ganz so einfach wollte ich es mir dann doch nicht machen, zumal ich auch gerade keine Bratensauce zur Hand hatte. Aber selbstgezogenen Fleischfond. Bei uns waren zudem noch Champignons übrig. Die machten sich fein in der Stippe.

Gehacktesstippe / Beamtenstippe mit Champignons

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
Butterschmalz
500 g Mischhack
150 g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
400 ml Fleischfond (nach Geschmack auch mehr)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Hackfleisch anbraten, dann die Champignons dazu geben, bis sie etwas Farbe genommen haben. Mit Fond ablöschen und bis zur gewünschten Saucenkonsistenz einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das passen Pellkartoffeln, Kartoffelbrei oder Nudeln. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Szenen einer Ehe: Chicorée-Mandarinen-Salat

Am Vorabend zu Silvester, bei der Wochenplanung.

Er: "Wir haben doch die Stiege Mandarinen auf dem Balkon. Ich würde Silvester gerne mal wieder so einen schönen klassischen Chicorée-Mandarinen-Salat essen. Den hatten wir lange nicht mehr."

Sie: "Den hatten wir noch nie, weil du nämlich gar keinen Chicorée isst. Der ist dir zu bitter, sagst du immer."

Er: "Doch, doch, natürlich esse ich Chicorée. Das ist gerade im Winter ein schöner, frischer, knackiger Salat."

Sie murmelt "Ooooookaaaaaay", denkt sich "Er meint bestimmt Endivie", sagt aber nichts und notiert die Zutaten auf der Einkaufsliste.

Chicorée-Mandarinen-Salat.
Silvester:

Sie: "Ich tu dann jetzt mal den Chicorée-Salat. Willst du auch das klassische Joghurt-Dressing dazu oder machst du dein eigenes?"

Er: "Igitt, nein, Du machst immer dieses süße Zeugs. Dazu gehört eine Vinaigrette."

Sie: "Okay, ich mach' den Salat ohne Dressing, dann kann jeder sein eigenes machen."

Vier Tage nach Silvester. Morgens.

Sie: "Im Kühlschank ist noch 'ne Schüssel geschnibbelter Chicorée, wenn du magst, kannst du dir welchen mitnehmen."

Er: "Oh, lecker, gerne."

Abends.

Er: "Ach, ich bin übrigens zu dem Ergebnis gekommen, dass ich doch keinen Chicorée mag. Der ist doch so bitter. Ich mag Endivie."

Nein, das ist nicht zu viel Dressing. Das ist ein Chicorée-Mandarinen-Joghurt-Smoothie.
Chicorée-Mandarinen-Salat

Normalerweise werden für den Salat Dosen-Mandarinen verwendet. Die essen wir auch, aber wenn wir die Wahl und eine ganze Stiege Mandarinen haben, nehme ich lieber frische. Bevorzugst Du Mandarinen aus der Dose, entspricht die hier genannte Menge in etwa der einer 175g-Dose.

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Chicorée
5 Mandarinen
300 g Joghurt
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

Chicorée waschen, putzen und den Mitteilteil des Strunks entfernen (hier sitzen viele Bitterstoffe). Den Rest in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Drei Mandarinen filetieren, dabei den Saft auffangen. Zwei Mandarinen pressen. Hast Du sehr saftige Mandarinen, kann auch der Saft, der beim Filetieren übrig bleibt, völlig für das Dressing reichen.

Die Mandarinenfilets auf den Chicorée geben.

Joghurt, Mandarinensaft und Gewürze zu einem Dressing verrühren, abschmecken und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Infused Water mit rosa Pampelmuse, Apfelsine und Limette, das 2. Sieben Sachen Sonntag KW 52/16-Rezept

An Silvester und Neujahr schaffte mich das Essen total - weniger wegen der Menge, sondern wegen des vielen Fetts. Ich bin zwar fett, trotzdem esse ich ungern fett. Aber Silvester gab's Käsefondue und die obligatorischen Mitternachtsberliner, was mir schon schwer im Magen lag. An Neujahr kam durch Schwiegermutter noch Puter samt Sauce, Rotkraut und Knödeln obendrauf.

Noch ohne Wasser: Pampelmuse, Apfelsine und Limette.
So freute ich mich denn zu Beginn der neuen Woche auf frische Zitrusfrüchte im Infused Water. Das schmeckt mir einfach im Büro mit dem Wasser aus unserem Trinkwassersprudler am Besten. Mit Leitungs- oder Mineralwasser mag ich es nicht. Ich bin schon gespannt, wie ich zurecht komme, wenn wir über den Sommer rüber in einem anderen Gebäude arbeiten, in dem es keine Sprudler gibt, weil sich das Verlegen der Leitungen für die paar Monate, die wir da sein werden, nicht lohnt ...

Diese Mischung ist sehr kräftig, lässt sich nach meinem Geschmack locker vier Mal aufgießen, ohne zu viel an Geschmack einzubüßen. Sie soll voller Vitamin C stecken, bei der Fettverbrennung helfen, die Cholesterinwerte senken ... Nun ja.

Zum Infused Water und seinen vermeintlichen Wirkungen habe ich hier schon mal etwas ausführlicher geschrieben. Mir schmeckt es einfach, und es hilft mir, im Büro genug zu trinken. Außerdem machen die Farben der Zitrusfrüchte gute Laune bei dem trübtimpseligen Winterwetter da draußen (momentan arbeite ich in einem Büro mit Fensterblick, da fällt mir so was immer mehr auf als sonst).

Infused Water mit rosa Pampelmuse, Apfelsine und Limette
Zutaten für 2 bis 4 Liter:
1/2 rosa Pampelmuse (Grapefruit)
1/2 Apfelsine (Orange)
1/2 Limette
Zubereitung:

Pampelmuse filetieren, dabei den Saft auffangen. Apfelsine und Limette heiß abwaschen, Schale abtrocknen, Früchte vierteln oder achteln. Alles in einen Ein-Liter-Krug oder eine Weithals-Flasche geben, mit kaltem stillem oder kohlesäurehaltigem Leitungs- oder Mineralwasser auffüllen und zwei bis drei Stunden kalt stellen.

Wenn Du das Wasser lieber süßer magst, kannst Du ein paar Apfelsinenstücke zerdrücken.

Den Ansatz kannst Du mindestens zwei Mal aufgießen, aber der Geschmack wird immer schwächer. Affiliate links:

Mittwoch, 4. Januar 2017

Mutzenmandeln, das 1. Sieben Sachen Sonntag KW 52/16-Rezept

Unser Besuch brachte Silvester frisch gebackene Mutzenmandeln mit. Die werden vor allem zu Silvester und zur Karnevalszeit im Rheinland und Westfalen gegessen und sind bei uns im Norden eher weniger bekannt.

Mutzenmandeln mit Glücksschweinchen über Berlinern.
Normalerweise wird der Teig fingerdick ausgerollt und mandelförmig ausgestochen. Fehlt der Mutzenmandelausstecher, schneidet man den Teig in Dreiecke oder sticht ganz verwegen eine beliebige Form aus.

Mutzenmandeln von oben.
Mutzenmandeln schmecken natürlich frisch am Besten, lassen sich aber auch noch gut am nächsten oder übernächsten Tag essen, besonders, wenn sie vorher noch kurz aufgewärmt werden. Und natürlich schmecken sie nicht nur zu Silvester oder Karneval.

Mutzenmandeln

Zutaten für 1 Portion, die für viele Esser reicht:

50 g Marzipanrohmasse
35 g Butter
250g Mehl
125 g Zucker (braun oder weiß nach Geschmack)
1 Ei
2 Eigelb
1 Prise Salz
Zitronenabrieb, Menge nach Geschmack
1 guter Schuss Rum,
1/2 TL Backpulver
1 Prise gemahlenen Kardamom

Außerdem
Öl zum Frittieren
Puderzucker

Zubereitung:

Marzipan reiben. Butter zerlassen, mit dem Marzipan mischen und dann alle anderen Zutaten dazu geben. Alles zu einem Teig verkneten, ausrollen und ausstechen oder in dreieckige Stücke schneiden.

Öl erhitzen und die Mutzenmandeln darin frittieren. Auf etwas Küchenkrepp abtropfen alssen und noch heiß in Puderzucker wälzen.

Dienstag, 3. Januar 2017

Schichtsalat aus Ananas und Wurzel

Während der Gatte selbst im Herbst und Winter Salate aus Tomate, Gurke und Eisbergsalat schätzt, mag ich nicht nur im Frühling und Sommer die Abwechslung.

Ungeschichteter Schichtsalat. 
Im Kühlschrank war noch eine Ananas, von der ich nur wenig aß, weil ich vergaß, dass mein Körper rohe Ananas nur in geringen Mengen mag. Als Abendessen-Besuch vor der Tür stand, wollte ich noch eine frische Beilage, und so kam's zu diesem Salat.

Schichtsalat, geschichtet.
Die Menge reicht bei uns für 4 Personen als Vorspeise oder eigene Mahlzeit. Als Beilage reicht die Menge auch für mehr. Wenn Dein Körper frische Ananas verträgt, musst Du sie nicht karamellisieren.

Salat aus Ananas und Wurzel

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

Für den Salat:
1 Ananas
4 - 6 Wurzeln, je nach Größe (Möhren, Karotten)
1 Bund Lauchzwiebeln
1 TL Puderzucker

Für das Dressing:
Himbeeressig
1/2 Limette, Saft davon
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Ananas schälen, das Fruchtfleisch vom Strunk schneiden und würfeln.

Wurzeln putzen, schälen und raffeln.

Lauchzwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.

Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren, dann die Ananas dazu geben und kurz karamellisieren. Kurz abkühlen lassen, als unterste Schicht in eine Schüssel geben, dann die Wurzeln und schließlich die Lauchzwiebeln.

Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubdeckelglas geben, zu einer Emulsion verschütteln, abschmecken, über den Salat geben und durchziehen lassen. Vor dem Servieren durchrühren.