Samstag, 9. Februar 2013

Rückblick: Kochen ohne Plan in KW 06

Zwar machten wir letzten Sonnabend vor dem Einkauf einen groben Plan, wussten aber schon, dass wir uns kaum daran halten würden, weil der Gatte am Sonntag ein Menü kochen würde. Was davon übrig blieb, würde im Laufe der Woche unseren Plan bestimmen. Außerdem wollte der Gatte asiatisch kochen.

Sonnabend gab's Brathähnchen. Um es bei "unserer" Eierfrau zu kaufen, kamen wir zu spät, also kauften wir es beim Stand von Hof Bimöhlen. Es sollte eigentlich ein Maishähnchen sein, war aber sehr blass und geschmacklos, kein Vergleich mit der Qualität "unserer" Eierfrau. Ich vermute, es war ein qualitativer Ausrutscher. Aus dem blassen Vogel machte ich ein Jerk-Orangen-Huhn mit Butternusskürbis.

Sonntag lief der Gatte zu Hochform auf. Mehr dazu gibt es morgen in einer neuen Folge "Szenen einer Ehe".

Montag gab's einen Restenudelauflauf mit Nusskruste, der so üppig war, dass er auch noch für Dienstag und für zwei Büro-Mittagessen reichte. Da der Gatte im Kochwahn war, stand er wieder in der Küche, wurde der Auflauf nicht vegetarisch.

Mittwoch kochte der Gatte doppelt gebratenes Schweinefleisch mit Wok-Gemüse, das auch für ein spätes, also kleines, Abendessen am Donnerstag reichte.

Im Laufe der Woche erledigte der Gatte beim Hasenfutterkauf frische Rote Bete. Die mag er, seitdem ich sie zubereite. Gestern wurde daraus ein Curry - vegetarisch, auch wenn der Gatte dackelig guckte.

Unsere Gemüsefach ist noch rappelvoll. Mal schauen, was uns dazu einfällt. Der Gatte erwägt das Kochen einer Vorratsbolognese. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.