Donnerstag, 16. März 2017

Das zweite #12von12-im-März-2017-Rezept: Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Früher mochte ich keine Rote Bete, weil ich die nur eingelegt aus dem Glas kannte. Meine Eltern aßen wenig frisches Gemüse. Mudderns ist bis heute überzeugt, kein rohes Gemüse zu vertragen. So kannte ich früher also Gemüse und Obst oft nur aus Dose oder Glas. Selbst das aus dem eigenen Garten wurde selten roh gegessen, sondern eingeweckt.

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen.
Deswegen bekam ich große Augen, als Anfang der 1990er die Frau meines Hebräischlehrers rote Knollen erst schälte und dann über eine Reibe zog - für einen Rote Bete-Apfel-Salat, wie ich erfuhr. So sah also Rote Bete aus, bevor sie eingelegt wird, und man kann sie sogar roh essen ....

Ich würze normalerweise aus der Lamäng, deswegen gibt's dafür keine Mengenangaben

Rote Bete-Salat mit karamellisierten Äpfeln und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 2 große Portionen:

4 kleine Rote Bete
3 Äpfel, gerne Boskoop
Zitronensaft
Zucker
Salz
Pfeffer
Apfelessig
Rapsöl


Zubereitung:

Rote Bete schälen, raspeln und in eine Schüssel geben.

Äpfel schälen, die Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke ebenfalls raspeln. Mit etwas Zitronensaft beträufeln (wenn es Dich nicht stört, dass die Raspel braun werden, kannst Du das auch lassen).

Zucker in eine Pfanne geben, karamellisieren lassen und die Apfelraspel kurz darin wenden. Abkühlen lassen und zur Roten Bete geben.

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und zum Salat geben.

Für das Dressing Apfelessig, Salz, Pfeffer und Rapsöl in ein Schraubdeckglas geben und durch Schütteln vermischen. Vor dem Servieren über den Salat geben und gut vermischen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ein Kommentar, wie schön! Ich bemühe mich, alle Kommentare zu beantworten. Allerdings kann das manchmal etwas dauern - das Leben neben dem Blog, Du verstehst. Wenn Du Dich durch eine Sicherheitsabfrage quälen musst oder der Kommentar erst moderiert wird, heißt das, dass es gerade viele Spamkommentare gibt. Last but not least: Ich behalte mir vor, einzelne Kommentare zu löschen. Für die Löschung von Kommentaren, die zu kommerziellen Webseiten führen, stelle ich dem Webseiteninhaber 200 Euro in Rechnung.